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Tag der Arbeit: 2300 Höhenmeter, 102 Kilometer

Die Arbeitswelt hat uns vollends nach unserem Aosta-Weekend am Gran Paradiso verschluckt, und nur Abends gelang es uns auszubrechen – Laufen im Ried, Bouldern an Südwänden, Kondition schinden beim Wasserkanister-Trek. Da kommt der Feiertag gerade recht. Und wir feiern den Tag der Arbeit in seinem Sinne – wir erarbeiten uns mit unseren Rennrädern 2300 Höhenmeter und 102 Kilometer. Das passt. Die Route: von Dornbirn auf’s Bödele, hinab nach Schwarzenberg und recht platt bis Au, dann hinauf nach Damüls und über die Faschina ins Große Walsertal. Sehr hügelig bis zum Schwarzen See, flott und flach über Götzis nach Dornbirn.

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super gsi!

Bettler Spitze: aus den Augen verloren

Die Ski lassen einen nicht los. Schneeschauer, tiefe Wolken, feuchte Luft. Nach drei Wochen im Hochalpin-Lehrgang schien mir das keinen Gedanken wert zu sein. Wir fahren nach Buchboden (884 m), warten vor einer kleinen Brücke, bis ein altes Männlein diese im Schneckentempo passiert. Dann sind wir schon auf den Ski und bald in Bad Rotenbrunnen (1.010 m), wieder einmal.

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der eigentliche Start im Bad Rotenbrunnen

Das Gelände ist einfach, wenn auch ein halbes Dutzend Lawinenkegel den Weg zur Gadenalpe (1.317 m) bedecken. Alles Gleitschneelawinen. Es ist immer noch zu warm, zu feucht. Der frische Schnee fällt flockig, aber bei der Retourfahrt wird er schon pappig sein. Unter der Alpe nochmals ein mächtiger Lawinenkegel vom Osthang. Wir entschließen uns, nicht zum Mutterwangjoch hoch zu steigen, sondern auf der sichereren Seite in Richtung Matonaalpe zu gehen. Der Bergnebel hüllt uns nun ein, als wir aus dem Wald auf die freie Fläche treffen.

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eine kurze Aufhellung als meteorologischer Höhepunkt

Das Orientieren wird nun schwierig. Wir halten grob die Richtung, aber eine Spur im Nichts anzulegen ist schwierig, wenn das sichtbare Gelände einen Radius von fünf Metern hat. Kurz haben wir Glück – es reißt auf, wir können uns für einen Weg entscheiden und machen einen guten Sprung vorwärts über einen steilen Hang hinauf auf das Plateau des Gadentals. Wir wollen zu den Spitzen am westlichen Rand des Gadental-Kamms. Es wird wieder neblig, wir gehen fast blind. Dann entscheiden wir uns aus Gefühl für einen scheinbar etwas breiteren Hang. Später stellt sich heraus, es ist der Aufstieg zum Grat südlich der Bettlerspitze (2.272 m). Den Grat erreichen wir um 50 Höhenmeter nicht. Wir sind im völligen White-Out, ich muss mich bei der Spuranlage auf meine Skispitzen konzentrieren, ob sie noch im Schnee stecken oder schon irgendwo über einen Abhang schauen. Wir packen zusammen, und suchen mühsam unseren Weg zurück, entlang der Aufstiegsspur. Der Schnee wäre so prächtig gewesen.

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Bereitmachen für die Abfahrt

Weiter unten ist die Sicht deutlich besser. Die Abfahrt ist nun ein freies Vergnügen. Am Schluss heißt es aber oft anschieben, der Weg nach Rotenbrunnen ist sehr flach. Wir wissen, es war ein Arbeitstag. Spuren und suchen.

Bike and Hike zur Gamsfreiheit

Der sonnige, trockene Herbst hält weiter an, und hat mal Beate frei, so darf man sich die Chance nicht entgehen lassen und die nächste Tour in Angriff nehmen. Noch im Morgengrauen verließen wir die Nebelschwaden des Rheintals, packten in Bludenz (680 m) unsere Mountainbikes vom Autoträger und stachen hinauf zur Bergstation der Mutterbergbahn. Die Route ist unter der Woche und am Morgen recht wenig befahren, und nach knapp 1 3/4 Stunden standen wir an der Elsalpe (1.590 m).

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leichter Weg hinauf zur Gamsfreiheit

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manche Gämse waren recht zutraulich

Auf dem Fußweg zur Gamsfreiheit erhaschten wir einen Blick auf den Walserkamm, dem wir letzte Woche einen Besuch abgestattet hatten. Der Weg selbst führt über Alpenwiesen, Latschenwälder und felsiges Gelände und ist je nach Tempo zwischen einer und zwei Stunden erreicht. Die Sonne schien prächtig, die Luft war klar, und auch einige Gemsen kamen in unsere Richtung gelaufen, um sich den Besuch etwas näher anzuschauen.

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Gamsfreiheit, im Hintergrund Walgau und Rheintal im Nebelmeer

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am Gipfel

Vom Gipfel der Gamsfreiheit (2.211 m) hatten wir einen schönen Rundumblick: Lusgrind, Misthaufen, Rote Wand, Kellaspitze, Zimba und die Drei Türme, um wenige Gipfel zu nennen. Nach einer kurzen Rast stiegen wir wieder ab, aber etwas oberhalb der Elsalpe marschierten wir in den Gegenhang, um nach einer guten Stunde auf dem Elsspitze (1.980 m) zu stehen. Der Aufstieg selbst ist im Gipfelbereich mit leichter Kletterei (I) verbunden. Der Nebel drückte in den Walgau hinein, wir aber genossen die Zeit und die Sonne. Die flotte Abfahrt mit den Bikes war nurmehr Draufgabe an einem super feinen Herbsttag.

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Aufstieg zur Elsspitze (Mitte rechts)

Über den Walserkamm zur Tälispitze

Der Föhn hielt die Regenwolken ab, da machten wir uns auf ein schon öfters anvisiertes, aber wegen Schlechtwetter verschobenes Laufprojekt: den Walserkamm. Vom Furkajoch (1.760 m) liefen wir hoch zum kleinen Sattel zwischen Pfrondhorn und Löffelspitz. Das Pfrondhorn (1.949 m) nahmen wir als erstes mit, drehten hier aber um und kreuzten am Grat zur Löffelspitze (1.962 m). Diese Teilstrecke ist kaum für Trailrunning geeignet, wie auch viele andere Teilstücke direkt am Walserkamm – zu eng, zu steil, zu abschüssig.

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In einer flachen Passage nach der Löffelspitze

Von der Löffelspitze ging es über eine Mini-Kletterpassage hinüber zur Muttabella (1.935 m). Dieses Auf und ab zwischen den Gipfeln war recht anstrengend und dominierte die erste Hälfte des Laufes. Von der Muttabella ging es weiter zur Gehrenspitze (1.871 m) und über die weiter entfernte Melkspitze (1.935 m) zum Wendepunkt, der Tälispitze (2.000 m).

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unsere Walserkamm-Runde

Ab der Tälispitze konnten wir so richtig im Tempo laufen, zunächst hinunter zum Alpenheim Gaßner (1.562 m). Wir umrundeten nun sämtliche vorangegangen Erhöhungen in weiten Bögen (Plansott Alpe, Scheffs, Sentum Alpe), bevor wir wieder auf die Löffelspitze aufstiegen. Nach gut fünf Stunden Laufen, Gehen und kraxeln kamen wir wieder zum Furkajoch. Schön war’s, das Wetter hielt, und zuhause wartete ein feines Sofa für eine kurze Rast.

Tipp: Die rund 20 Kilometer sollte man nicht unterschätzen. Besonders bei nassem Wetter oder frischem Schnee kann der Weg am Grat durchaus heikel werden!

Schöner Grat zur Spitze der Roten Wand

Am Samstag tat sich eine Wetterlücke auf, und wir beide hatten frei. Also nichts wie hinaus, und ein schon lange angepeilter Berg kam uns als Bike&Hike Kombi sehr gelegen: die schöne Rote Wand an der Grenze zwischen dem Großen Walsertal und dem Lechquellengebiet.

Start war diesmal der kleine Ort Marul (976 m, Ausgangspunkt unserer Skitour auf die Lusgrind), und die Strecke zur Alpe Laguz war uns schon aus einer früheren MTB-Tour zum Formarinsee sehr bekannt. Der Aufstieg war flott, die Straße frei und der Himmel nur leicht bewölkt. Von der Alpe Laguz (1.584 m) fuhren / schoben wir noch ein bißchen die Räder weiter hinauf, zur Oberen Laguzalpe (1.854 m). Hier war Schluß mit dem Radfahren, wir machten uns für den Aufstieg bereit.

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Kurz vor der Alpe Laguz

Der markierte Steig führte zunächst ins Geröllfeld zwischen Rothorn, Rote Wand und Madratsch. Am Fuße der Roten Wand wendet sich der Weg nach Norden (nach Süden führt er zur Freiburger Hütte) und geht recht steil zu einem Joch, das wie eine Schiebetür aussieht. Hier sind auch sehr alte Drahtseile angebracht. Von diesem kleinen Tor traversiert man auf der Nordseite der Roten Wand über Geröll, Eis und Schnee die Länge der Wand im leichten Abstieg, ehe man auf der anderen Seite dem grünen Rücken wieder aufsteigend nach Süden folgt.

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Am Grat zur Spitze der Roten Wand

Erst am Ende des flachen Teils des Rückens formt sich der Grat der Roten Wand zu einem felsigen, spitzen und schmalen Pfad, der leichte Kletterei an wenigen Stellen erforderlich macht. Schwindelfrei sollte man schon sein, sonst wird dieser vergnügliche Grat zu einer ernsten Prüfung. Folgt man dem Grat, so sieht man auf der Ostseite bald ein Gletscherfeld. Dieses kann man bewundern, aber nicht betreten. Wir folgten einfach dem Grat hinauf zum Gipfelkreuz der Roten Wand (2.704 m) und hatten eine paradiesische Aussicht – zu den Drei Türmen, zur Zimba, zur Braunarlspitze, Zitterklapfen, Zafernhorn, …

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Abstieg im flacheren Teil des Grats, Blick rechts im Tal die Klesenza Alpe

Der Abstieg erfolgte auf derselben Route, ein wenig flotter, aber nicht unvorsichtig. Der Vorteil der Bikes spielten wir dann auf dem Rückweg voll aus, und waren schon um 13.30 wieder in Marul. Schön: die gesamte Wanderung hatten wir die Ruhe der Gegend für uns allein. Nur auf einen Steinbock und ein Rebhuhn trafen wir, aber die wollten auch lieber ihre Ruhe. So ging jeder seine Wege…

Radrunde Faschina-Bödele

Eine Sonntagsausfahrt gab es für uns dank stabilem, aber kühlem Wetter mit unseren Rennrädern. Da spät aufgestanden, musste für heute die kürzere Rennstrecke herhalten: Dornbirn-Götzis-Klaus-Schwarzensee-ThüringerbergSonntagFaschina-Au-SchwarzenbergBödele-Dornbirn. Sicher einer der Vorarlberg Klassiker. Mit 102 km und ca. 2.400 Höhenmeter ein machbares Unterfangen. Vorbei ging es in St. Gerold an unserer schönen Unterkunft im Johannishof. Der teils steile Anstieg auf die Faschina überraschte uns dann doch.Vergleichbar ist die Runde mit Chur-Lenzerheide-Davos-Chur. Die Sellajoch-Runde würde ich insgesamt schwieriger einstufen.

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Die letzten Meter vor dem Faschinajoch

Mountainbiken kann man im Großen Walsertal und Bregenzerwald noch nicht wirklich. Es liegt noch überall Schnee in den Flanken und viele Wege sind noch “verschüttet”. Das Rennrad ist eine gute Überbrückungsbeschäftigung zwischen Wintersport und dem Sommer-Bergsport (Mountainbiking, Klettern, Trekking, Hochtouren, Klettersteige). Ob das im Herbst auch so gilt, werden wir noch sehen…

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Die Radrunde Dornbirn-Faschina-Bödele in der Kartenansicht

Lange Tour zur Bratschenwand

Nach dem gestrigen Gipfelsieg an den Drei Türmen wollten wir das aktuelle Wetterhoch nicht ungenützt an uns vorbei ziehen lassen. Die Lawinensituation ist immer noch im grünen Bereich, also suchten wir etwas, was man sonst eher meidet. Und da fiel uns ein: die Bratschenwand zwischen Gadental und der Lech.

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Harter Aufstieg im Metzgertobel zum Mutterwangjoch

Zeitig ging es los und wir erreichten den Parkplatz (1 km vom eigentlichen Bad Rothenbrunnen Parkplatz) unweit von Buchboden (884 m) im Großen Walsertal kurz vor 7.00 Uhr. Noch im Dunkeln marschierten wir gegen die Metzgertobelalpe (1.205 m), ein leichter und weitläufiger Anstieg auf der Alpstraße. Einmal erreicht, steigt der Weg nun merklich an, hin zur Unteren Alpschellenalpe. Wir konnten diesen Weg locker im Dunkeln gehen, denn wir kannten ihn schon von einem Bike&Hike Ausflug zum Mutterwangjoch.

Mutterwangjoch

am Mutterwangjoch

Wir wußten also, was uns erwartete, als wir in das Talende einbogen: steile Hänge, Latschenwälder, Felsen, und Bäche. Wie so oft auf den letzten Touren, mussten wir Spur-Arbeit leisten. Einige wenige Abfahrtsspuren waren zu sehen, aber schon teilweise zugeweht. Der Schnee war locker, sehr locker, dass er leicht abrutschte. Wir kämpften uns also hoch, Hügel für Hügel, passierten die Obere Alpschellenalpe (1.682 m) auf deren Höhe weiter links, stiegen hoch zum Wegweiser, der Wanderer im Sommer zur Göppinger Hütte führt.

Bratschenwand

Links: die Bratschenwand

Ab dem Wegweiser war es nicht mehr weit zum Mutterwangjoch, dass wir aber nicht bestiegen, sondern vor dem Anstieg südwärts unsere Spur legten. Es ging über völlig unberührte Hänge, meist pulvrig, manchmal ein wenig harschig, aber schön im Anstieg und recht sicher im Schneeaufbau. Es ging vorbei an gewaltigen Felstürmen immer weiter hoch in ein Kar, dessen Höhen und Becken wir mit unserer Spur schön einfingen. Der letzte Hang war allerdings recht steil, und wir brauchten einige Spitzkehren im teilweise loosen Schnee, um zur Bratschenwand (Nördlicher Bratschenkopf, 2.493 m) zu gelangen. Dort erwartete uns prächtige Fernsicht und die erste Sonne des Tages.

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Schon nahe der Bratschenwand, im Hintergrund das Hohe Licht oberhalb der Göppinger Hütte

Die Abfahrt war im erwähnten Steilhang etwas herausfordernd (Harsch brach in Schollen ab, zum Fahren aber ok), und später im Mittelabschnitt konnten wir Vollgas durch Pulver rauschen. Sensationelle Verhältnisse hier bis zum Mutterwangjoch bzw. weiter hinab bis zur Abzweigung des Sommerwegs zur Göppinger Hütte. Die Hänge bis zur Metzgertobelaple waren ebenfalls ok, allerdings ein bißchen schwerer, und wir hatten trotz der Schneetiefe einigen Steinkontakt. Das Schieben zum Parkplatz war zwar mühsam, aber ging auch vorbei.

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Der steile Blick hinab, in der Mitte der Feuerstein

Insgesamt eine längere Tour (Aufstieg 5 1/2 Stunden, 1.600 Höhenmeter, ca. 10 Kilometer Aufsteigsweg), die aber einsam und sehr lohnend war. Bei solchen Verhältnissen wie heute eine dringende Empfehlung! Ansonsten Vorsicht vor den Steilhängen – sehr lawinengefährdet!

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Die Route in blau

Bike & Hike zum Mutterwangjoch

Diese leider vom Arbeiten so zerbeulte Woche konnten wir doch noch zu einem schönen Abschluss bringen: von Buchboden (910 m) aus ging es über den Metzgertobel zum Mutterwangjoch.

Schöner Wasserfall an der Straße zur Metzgertobelalpe

Start war also in Buchboden, beim Parkplatz zum Bad Roterbrunnen. Mit dem Rad folgten wir dem Alpweg und dem Lutzbach bis zur Metzgertobelalpe (1.205 m), mit Sicht auf den Zitterklapfen. Noch ein Stückchen weiter führte uns der Weg fast bis zur Unteren Alpschellaalpe (1.440 m). Dort blieb das Rad zurück und es folgte ein Querfeldeinlauf durch Kuhherden bis zum Wanderweg in Richtung Gadental. Schon von unten hatten wir schöne Blicke auf die Braunarlspitze und die Hochkünzelspitze. Die Biberacherhütte kam erst später von weiter oben ins Blickfeld.

Schon sind wir im Anstieg zur Unteren Alpenschellaalpe, im Hintergrund die Braunarlspitze

Blick zurück vom Aufstieg – die Braunarlspitze hinten

Der Weg war auch hier nicht lang und nicht steil, und bald kamen wir am Mutterwangjoch (2.025 m) an. Von hier boten sich herrliche Blicke auf die Spitzen, die das Gadental eingrenzten, u.a. der mittige Misthaufen, den wir schon im Winter mit den Skiern erreicht haben.

Der Aufstieg zum Mutterwangjoch, rechts der Feuerstein (2.271 m)

Blick über das Gadental – unten die Gadenalpe, oben die Gadner Köpfe, die Klesenzahnhörner und die Bettlerspitze

Der Bratschenkopf vom Nordosten aus gesehen, dahinter geht es zur Bratschenwand und den Johannesköpfen

Nach einer kurzen Pause ging es in Trailrunning-Manier hinunter zu den Rädern und in einer flotten Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt.

Schöne Abfahrt vorbei an der Metzgertobelaple

Nun hatten wir die 100.000 Höhenmetermarke für das Jahr 2009 überschritten und werden hoffentlich noch einige hinzufügen können!

Bike & Hike auf den Zitterklapfen

Dieser Sonntag bot sich für eine schon lang angedachte Rad & Wander – Kombi an – hinauf auf den Zitterklapfen. Dieser schöne und wilde Berg und Grat liegt nicht weit von Au im Bregenzerwald entfernt und bietet schöne Aussichten. Also nichts wie hinauf!

Auf Höhe der Bergkristallhütte sehen wir zum ersten Mal den Zitterklapfen (zweite Spitze von rechts)

Mit dem Rad düsen wir vom Gemeindeamt Au (791 m) hinauf zur Bergkristallhütte und weiter bis zur Annalperau Alpe (1.364 m). Dort ist mit dem Rad auch schon Schluss, hier warten schon die Latschen auf uns.

Die Geröllhänge sind schön zum Anschauen, schwer zum Gehen

Der Weg führt zunächst über Almwiesen zu den ersten Felswänden des Zitterklapfen-Stocks. Aus dem Weg wird ein Pfad, aus dem Pfad ein Steig, und später oftmals eine Kraxelpartie. Nun schlängelt sich der Pfad um hohe Wände herum, weicht Geröllfeldern aus, solange es geht. Doch irgendwann ist auch das nicht mehr möglich, und das weite Geröllfeld auf der Nordseite des Berges muss bewältigt werden. Einmal geschafft, geht’s der Wand entlang und zum Einstieg in den mit einem Drahtseil gesicherten Steig, der aber viel lieber in genussreicher Kletterei bewältigt werden will als mit Seil-Zieh-Aktionen.

Leichte Kletterei am Zitterklapfen-Grat

Am Ende des gesicherten Anstiegs kommt man zum Grat hinauf, welchen man über einige hundert Meter folgen muss. Dort treffen wir überraschend auf Beate’s Bruder, der fast schon am Umkehren war. Also geht er mit uns mit, und wir überklettern manchmal kleine Felserhebungen, manchmal können diese umwandert werden. Alles in allem ein wunderbarer Fels zum Greifen und Sich-Bewegen. Auf der Spitze des Zitterklapfens (2.403 m) sind schließlich nur mehr wir drei, und zwei große Raben, die sich als Dohlen ausgeben. Die Blicke in alle Richtungen sind fantastisch, und wir können gar nicht aufhören, alle Gipfel zu benennen, auf denen wir schon gesessen sind. Der Blick ist so gut, dass wir die Berner Alpen zu sehen glauben.

Der Grat am Zitterklapfen ist oft breit genug, manchmal mit schönen Blicken in die Tiefe

In der näheren Umgebung haben wir im Westen das Zafernhorn, das Glatthorn, das Portlerhorn, im Norden die Kanisfluh, das Lug, Hirschberg und die Niedere, im Osten streift unser Blick den Toblermann und die Hochkünzelspitze, und nach Süden sehen wir auf das Plateau des Gadentals und hinein in das Tal zur Klesenzaalpe.

Der Abstieg ist schön und luftig, und eher im Bereich des Geröllfeldes rutschig. Gute Bergschuhe sind hier Pflicht. Zum Ausklang gibts noch einen Kleinigkeit in der Bergkristallhütte, bevor es mit den Rändern nach Au flott zurückgeht.

Der Abstieg zog sich wie immer, war aber landschaftlich sehr schön

Abendfahrt zur Els Alpe

Zu Wochenbeginn starteten wir diesmal ungewohnt am Abend und in Bludenz einen Aufstieg in die umliegenden Höhen. Ziel diesmal: die Els Alpe (1.590 m). Das Wetter war perfekt, wenn nicht gar ein wenig zu heiss, und von der Muttersbergbahn begleitete uns Patrick auf dem Weg nach oben, stets unter dem wachsamen Blick des Hohen Fraßen.

Auf Höhe Lax Blick ins Montafon

Im Hintergrund (eher links) die Sulzfluh

Zunächst ging es recht bequem auf Asphalt wenn auch steil nach Lax hinauf, und dann über Schotterwege auf Höhe der Muttersberg Bergstation. Beim Weiher gab’s eine kurze Rast, und dann kamen wir auch schon sehr bald zum Tiefenseesattel mit Blick Richtung Walsertal, Marul, und das Sättele zwischen Laguz Alpe und Klesenzaalpe.

Alpidylle auf der Els Alpe

Nicht mehr weit entfernt liegt die Els Alpe in schöner Lage unterhalb der Elsspitze. Ein Radler ging sich noch aus, bevor wir schon zur Abfahrt schreiten mussten – es wurde langsam dunkel. Der Blick ins Rätikon (mit Schesaplana und Bürs; sowie zur Sulzfluh) war dennoch recht klar.

Die Schesaplana im Abendlicht

Alles in allem eine schöne Stichtour mit ca. 1.050 Höhenmetern – bestens für einen Abend geeignet.

Unser erster Trip ins Gadental

Das Gadental ist eines des unberührtesten Teile Vorarlbergs. Nicht nur, weil es so abgelegen ist und im Winter stark von Lawinen bedroht ist, sondern und vor allem weil es die Kernzone des Biosphärenparks Großwalsertal bildet. Und das wollten wir mal sehen.

Da die Lawinensituation äußert vorteilhaft schien, ging es in der Früh nach einem reichlichen Frühstück im Johannishof in St. Gerold (wir waren am Vortag nach der Glatthorn-Tour im Walsertal geblieben) nach Buchboden (910m) und ein bißchen weiter zum Ende der Straße mit Parkplatz. Kurz davor gab’s die Abzweigung ins Klesenzatal, später teilte sich die Straße – einer verläuft entlang des Lutzbachs und geht irgendwann in den Wanderweg Richtung Biberacherhütte über, und der andere biegt nach Süden ins Gadental ab.

Das erste Objekt auf dem Weg zu unserem Tagesziel, der Misthaufen (2.436m), war Bad Rotenbrunnen, ein netter Ort mit einigen Gebäuden und Becken zum plantschen. Heute war uns nicht danach – und es ging in einem Waldweg, machmal in Serpentinen, machmal über Lawinenkegel, und manchmal auch bergabwärts immer tiefer in den Tobel des Matonabachs. Am Ende galt es die erste Steilstufe zu überwinden – dank breiter Wegführung und zahlreicher Serpentinen aber kein Problem.

Beate inmitten der ersten Steilstufe zur Gadenalpe

Die Gadenalpe (1.317m) liegt wunderschön auf einer Stufe über dem Matonabach, und dahinter das gewaltige Felsschauspiel des Gadentals. Wir mußten diese Felswand von mehreren hundert Metern westseitig ausweichen, teilweise einem Weg zur Matonaalpe folgend. Hier gab’s auch vierbeinige Begleitung: ein schwarzer Labrador zeigte uns den Weg und wollte Stöcke tauschen. Schließlich behielt ich meine (metall), er seine (hölzern), und alle waren glücklich. An der Baumgrenze hieß es dann Abschied nehmen – der Labrador (und seine drei Begleiter auf Ski) liefen uns davon, und der Weg zur Matonaalpe war auch nicht mehr unser. Es ging über eine zweite Steilstufe zum freien Feld unter dem Matonakopf. Dieser Anstieg hatte es in sich, die Felle rutschten wie blöd, die Skistöcke sanken ein, ich hatte wieder den Affengang: auf allen vieren.

Der Matonakopf vom Süden aus gesehen

Nun, irgendwann ist das auch geschafft, die unendlichen Spitzkehren vorbei, und der lange Querhang vom Matonakopf bis zum Misthaufen war ein teils gemächliches, teils rutschiges Unterfangen. Westlich von uns taten sich einige interessante Steilhänge auf, doch wir wollten zum Misthaufen, den wir auch um 11.30 erreichten. Zumidest den Schlußanstieg (auf rund 2.250m) kurz unterhalb des Felsgipfels, denn da wollten die Felle nicht mehr und gingen vom Ski ab. Wir entschieden uns für die Abfahrt, die eine andere Herausfoderung war – teils Pulver, teils versteckte Felsspitzen, Latschengeäst, Eisfelder und immer wieder tiefe Löcher, die den einen oder anderen Purzelbaum sahen.

Der letzte Hang (rechts hinauf) vor dem Gipfel des Misthaufen

Insgesamt war es eher eine enttäuschende Abfahrt, mit einem anstrengenden Anstieg und einem fantastischen Naturerlebnis.

Kurztour zum Glatthorn

Nach Beate’s Nachtdienst (wiedermal) ging es eher spät in den Skitourentag, aber früh ins Wochenende. Ziel war das Glatthorn westlich der Faschina. Von der Weite ein respektabler Berg, mit einem ewig langen, steilen Hang nach Südosten.

Das Glatthorn in seiner Pracht

Diese Tour hatten wir irgendwie immer hinausgeschoben, vielleicht auch aus Respekt. Doch bei guten Verhältnissen wie heute wollten wir es wagen. Und tatsächlich las sich dann die Streckenführung gar unspektakulär: von den Sesselliften unterhalb der Faschina der Skipiste fast bis zur Talstation des Doppelsessellifts folgend, und dann links den Hang zum Sonnenköpfle hinauf. Mit ein paar Kehren hatten wir schon reichlich Höhenmeter gemacht und standen schon bald am Grat, der den Weg hinauf zum Glatthorn anzeigte. Und das alles locker unter 2 Stunden.

Blick vom Gipfel über das Sonnenköpfle ins Gadental

Die letzten Höhenmeter machten wir dann wieder mal per pedes, der Ausblick war wieder mal genial. – gegen Westen zum Pfrondhorn und Rheintal, nach Norden zur Mittagsspitze und Klippern, nach Osten zum Zafernhorn, nach Süden zur Oberpartnomalpe und ins Gadental. Die Abfahrt war eine der schönsten des heurigen Jahres: jede Menge Pulver und optimale Hangneigung. Der letzte Teil der Abfahrt erfolgt wiedermal auf der Piste, was auch Spaß machen kann.

Am Abend ging es dann nach St. Gerold in den Johannishof. Ein prima Haus zum Übernachten und Erholen, und vor allem für einen frühen Start zur nächsten Tour: der Misthaufen im Gadental…

Lange Tour zum Lusgrind

Dank niedriger Lawinenwarnstufe, halbwegs ordentlichem Wetter und einen Tag frei konnten wir heute eine schöne, wenn auch nicht oft befahrbare Tour angehen: zum Lusgrind (2.286m). Dass man den Gipfel nicht kennt, ist keine Schande. Ich hatte auch keine Ahnung, dass es den bei uns gibt. Nun, am einfachsten ist, sich die Gebirgskette oberhalb von Bludenz beginnend mit dem Muttersberg und dem Hohen Fraßen vorzustellen und dann entlang des Klostertales bis hin nach Zürs und Lech zu denken. Auf dieser Linie kommen dann noch die Gamsfreiheit, der Schafberg, die Rote Wand, Johanneskopf bis hinüber zur Braunarlspitze. Gegenüber des Schafbergs in nördlicher Richtung ist der Lusgrind ein Eckpfeiler des Naturschutzgebietes Faludriga-Nova.

Eine Topographie der Tour: Marul (rechts unten) bis Lusgrind (links oben)

Start war heute von Marul (976m) aus, einem kleinen Dörfchen bei Raggal im Großen Walsertal. Die gesperrte Straße zog sich für Kilometer fast eben bis zum Eingang des Faludrigatals. Hier beginnt auch das Naturschutzgebiet, und auch die Lawinen-gefährdeten Stellen. Da bereits alle Grundlawinen abgegangen waren, hatten wir freien Weg (außer dass die Lawinenkegel mühsam zu überqueren sind). Dem engen Tal folgend geht es zunächst mäßig, dann in der zweiten Hälfte eher steil und in Serpentinen hinauf zur Faludrigaalpe auf 1.715m. Diese ist im Winter natürlich geschlossen, trotzdem ein wichtiger Punkt in dem nun weit offenen Tal. Von hier aus führen Touren auch zur Gamsfreiheit hinauf. Wir folgten dem Taleinschnitt aber nach Osten, wiederum zunächst sanft über Hügel, später eher steiler zur Schwarzen Furka, einem Sattel, der den Weg zur Oberen Laguz Alpe ermöglicht.

Blick zum Hanflender, der östliche Nachbar des Schafbergs

Von diesem Sattel geht es über den Südgrat des Lusgrind sehr steil hinauf, in vielen Spitzkehren und glatten, verblasenen Stellen. Dafür war der Ausblick trotz Bewölkung phänomenal. Die Abfahrt vom Gipfel folgte dem sehr steilen Hang bis zur Schwarzen Furka, dann über die pulvrigen Wellen bis zur Faludrigaalpe. Ab dort, speziell nach dem steilen Abstieg, wurde es mühsam: man folgte dem engen Tal nach unten, auch eine Abfahrt in Pflugstil war sehr anstregend. Die Straße zurück nach Marul war zum Abschluss schon ein wenig lästig, da sie kaum Neigung hatte und wir ständig schieben mussten, mehrere Kilometer weit.

Am Gipfel des Lusgrind, im Hintergrund Nebel im Walgau bis zu den Schweizer Bergen

Diese Tour ist sicherlich etwas für Fortgeschrittene, schon allein wegen ihrer Dauer (wir brauchten für Auf- und Abstieg insgesamt rund 5 Stunden) und der Höhenmeter (1.300m).

An der Lawinenverbauung vorbei zum Hohen Fraßen

Heute ging es zeitig bei Tagesanbruch von Raggal aus zum Hohen Fraßen. Wir hatten schon viel über diese Tour gehört und heute hat es sich irgendwie angeboten. Vom Kirchplatz aus sind wir zum Lift und dann der Skipiste entlang hoch bis zur Bergstation. Zu dieser Tageszeit ist gerade mal die Sonne aufgestanden, von anderen Skiläufern also weit und breit keine Spur.

Der Tag graut in Raggal

Nach der Bergstation beginnt der direkte Weg durch Wald und Wiese, immer in kleinen Serpentinen hoch, Meter für Meter. Eigentlich eine feine Angelegenheit, wäre da nicht das viele Eis unter den Bäumen. Da war das Vorwärtskommen schon mehr eine Schulterübung als Beinarbeit.

Erster Sonnenschein auf den Spitzen oberhalb von Thüringerberg

Irgendwie ging es dann doch weiter, und bald kamen wir unterhalb der mächtigen Lawinenverbauungen heraus. Hier folgten wir den Skispuren bis zum Nitzkopf auf knapp 1700 Höhenmeter. Nun wurde aus dem Nordhang ein Südhang, der uns zwar angenehme Temperaturen und grandiose Aussichten in den Rätikon, die Silvretta, später auch zum Zafernhorn, zu den Bergen um Damüls und zur Roten Wand ermöglichte, aber gleichzeitig eine ordentliche Portion Bruchharsch bescherte. Wie immer, aufwärts geht’s irgendwie dann doch, auch wenn der Schlußhang nochmals ein bißchen Anstrengung kostete.

Am Gipfel des Hohen Fraßen, dahinter das Lechquellgebirge

Das Gipfelkreuz am Hohen Fraßen bot eine angenehme Sitzmöglichkeit, mit 360 Grad Rundumblick, Sonne und Windstille. Was will man mehr? Ach ja, wir saßen ganz alleine da, bei Tee und Keks.

Die Abfahrt zum Nitzkopf wurde die befürchtete Harschtortur. Die Nordhänge wurden später pulvriger, und die zweite Abfahrtshälfte westlich der Aufstiegspur bot doch so etwas wie Skivergnügen. Der Abschluss war dann noch die Skipiste, die wir bis zum Auto am Kirchplatz individuell verlängerten.

Am Kirchplatz von Raggal

Glattjöchlspitze über die Biberacher Hütte

Fast schon traditionell ging es bei uns am Neujahrstag per Ski hinauf in die Berge. Letztes Jahr war es die Sienspitze mit herrlichen Bedingungen, und heute war es um die Biberacher Hütte nicht viel anders.
Kurz nach Hopfreben ging es vom Autoparkplatz den Wanderweg hinauf durch das enge Schandelstobel. Der Weg war recht schmal, und immer wieder von Lawinenkegeln auf 5-10 m Breite verschütttet. Diese zu überqueren ist anstregender als man glaubt, doch nach rund der Hälfte des Wegs öffnet sich das Tal und geht in eine hügelige Landschaft über. Rechts (Norden) ragt die mächtige Hochkünzelspitze in die Höhe, links das Rothorn. Blickt man zurück, so überblickt man den gesamten Hochtannberg mit Schröcken, den Liftanlagen bei Warth, das Karhorn und auf der anderen Seite der Widderstein.

Heute waren wir alleine unterwegs. Keine Spur, und niemand hinter uns. Einzig ein einsamer Tourengeher, der nördlich von uns zur Hochkünzelspitze marschierte. Vor der Biberacher Hütte auf dem Schadonapass ging’s dann gegen Norden in den Hang zur Glattjöchspitze. Die Kehren wurden hier deutlich kürzer, und die mächtigen Südhänge zeigten deutliche Risse. Gut für uns, dass wir hier diese umgehen konnten und so kurz unterhalb der Spitze die Felle wieder abnahmen, für eine fantastische Abfahrt im frischen Pulver der letzten Nacht. Auch die Abfahrt über den engen Waldweg ging schließlich problemlos, der weiche Schnee genügte um die harte und eisige Unterlage ein wenig abzufedern.

Über Schröcken in den Hochtannberg

Über das Pfrondhorn zur Furka

Eine nasse Etappe erwartete uns neue im Großen Walsertal: mit den Mountainbikes ging es von Blons (gegenüber von Raggal) über eine asphaltierte und recht steile Mautstrasse beständig hinauf: Walkenbach, Valentischina, und fast bis nach Leu. Von dort an führte eine breite, aber leicht rutschige Schotterstrecke zur Vorderkamm Alpe (1460m), und weiter über einen sehenswerten Weg mit gewaltigem Panorama zur Hinterkamm Alpe.

In der Früh alles in Wolken – hier der Anstieg bei Blons

Zeitweise waren die Wege in dichten Wolken, und zur Nässe gesellte sich Kälte. Die Bergwelt war heute richtig rauh, und 1774 kam an dieser Passage auch Maria Jenny zu Tode, als sie beim Alpabtrieb im zu früh hereingebrochenen Winter von einer Lawine mitsamt 30 Rindern in den Ladritscher Tobel gerissen wurde.

Bedrohliche Wolken über dem Großwalsertal, ein Blick zur Wangspitze/Breithorn

Von der Hinterkamm Alpe ging es über die schön gelegene Sera Alpe bis Böda, und dann war mit dem Fahren Schluss. Eine recht lange Schiebe-/Tragepassage über nasse Wiesen und sehr rutschige Wege brachte uns schließlich kurz unterhalb des Pfrondhorns (1949m) auf den Grat, von dem aus das Furkajoch aber auch die Untere Frutzalpe und weiter gegen Nordwesten Gapfohl einsehbar war. Auch präsentierte sich das Glatthorn im Osten recht bedrohlich. Der Abstieg war nicht minder rutschig, dafür aber mit Blaubeer-Sträuchern übersät.

Die kraftraubende Schiebepassage von Böda zum Furkajoch

Vom Furkajoch ging es die bekannte Abfahrt hinunter nach Damüls, wo wir parallel zur Straße nach Faschina den alten Walserweg per Bike erklommen. Eine rasante Abfahrt nach Fontanella, Sonntag und Sonntag-Stutz folgte, dann nochmals ein kräftiges Antreten gegen den Berg in Richtung Blons.

In Summe eine sehr schöne Tour, die noch besser über die andere Seite des Ladritscher Tobels (Hintere Türtsch Alpe) als Retourweg gefahren wird. Aufgrund der sehr matschigen Wege und der großen Rutschgefahr aber an diesem Tag keine sinnvolle Alternative.