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Stairway to Heaven: eine Dreier-Kletterei

Gestern nach dem ersten Besuch in Silverton zum Eisklettern hatten wir große Pläne für den nächsten Tag: eine Dreier-Seilschaft am “Stairway to Heaven”, eine 7-Seillängen lange Wasserfall-Eiskletterei bei Eureka. Sehr zeitig (05.30) brechen wir mit Vicente nach Silverton auf, bei -15°C marschieren wir zum Wasserfall. Vicente steigt die ersten Seillängen vor, wir beide steigen nach. Beim Eisklettern klettern wir hinten parallel, ist also irgendwie interessant aber auch anstrengend. Ein großartiger Tag, und wieder voller neuer Erkenntnisse. Für Beate besonders, Schrauben setzen, Standbau, Abalakov. Nach der dritten Seillänge müssen wir den Versuch allerdings abbrechen: ein tiefer Riss geht über die gesamte Breite des Wasserfalls – und das Risiko, dass die Wand hier abbricht wollen wir alle drei nicht eingehen. Also abseilen und ins Café nach Silverton.

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Stairway to Heaven

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Vicente startet seine Vorstiegsarbeit

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einmal Schraube setzen, bitte

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Beate sammelt Schrauben

Eureka Gullies: Klettern in Eis und Schnee

Wir starten zeitig, aber nicht früh genug: unsere angedachte Route, Stairway to Heaven, ist bereits belegt. Vicente und ich marschieren das Tal um die ehemalige Bergbausiedlung Eureka (8 Meilen östlich von Silverton) weiter hinein und suchen uns eine lange Eisrinne für unsere Kletterei. Ich fühle mich für eine Mehrseillängenroute fit und bereit nach zwei Tagen im Ouray Ice Park.

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eine feine Mehrseillängen-Eiskletterei

Noch im Anmarsch denke ich an den gestrigen Abend im Outlaw Restaurant – wir essen mit Eva und Steve House zu Abend. Das Essen kann nicht lange genug sein, es gibt viel zu erzählen und auszutauschen. Über unsere Reise, über Eva’s neues Zuhause ‚Colorado‘, über Steve’s Bergaktivitäten. Wer weiss, vielleicht sehen wir uns in Vorarlberg wieder…

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ab in den Vorstieg

Die Eiskletterei beginnt im leichten Gelände und ich führe die erste Seillänge. Nach einigen Eisstufen kommt lange nur mehr tiefer Schnee. Das Seil ist zu Ende, und ich muss einen ‘toten Mann’ als Anker einrichten. Die nächste Länge ist ein Spaziergang, dann habe ich frei, weil Vicente führt. Herrliches Wetter, etwas Wind, leicht unter null Grad. Das Seilhandling ist recht eingerostet, ich brauche lange um alles so am Stand zu haben und einzurichten, wie ich es für gut empfinde.

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nach getaner Arbeit gemütlich abseilen

Die letzte Länge habe ich wieder in meinen Händen. Eine kleine Traverse, dann steil in einem weit offenen Kamin hinauf. Ich setze drei Eisschrauben auf den zwölf Metern, dann nur noch über einen Eisbuckel drüber. Kaltes, hartes Eis, kaum ein guter Tritt, und dann geht mir langsam die Kraft in den Unterarmen aus. Ich muss einen Meter zurück in eine bessere Position, das linke Steileisgerät sitzt bombenfest, wenn ich den Druck nach unten beibehalte. Ich muss meine Eigensicherung am Steileisgerät einhängen, dann habe ich etwas Luft, beginne mit dem Setzen einer Eisschraube. Das dauert ewig, meine Unterarme brennen und pumpen, endlich ist die Schraube drin, dann die Expresse, und quasi mit dem letzten Aufgebot im Unterarm auch das Seil. Ich schnaufe tief aus und setze mich ins Seil. Es dauert gute fünf Minuten, bis ich die Steileisgeräte wieder fest in den Händen halten kann. Dann geht alles rasch. Drei, vier Schläge, Beine nach oben, drei, vier Schläge, wieder die Beine nach oben, endlich über der Kante, dann vorsichtig über das mittelsteile Eis hinüber zum Abseilpunkt.

Die Unterarme spüre ich Stunden später im Auto immer noch. Leer und müde. Wir treffen Beate in Silverton in einem Café, sie kommt gerade von einer Skitour in den umliegenden Bergen retour. Der Kaffee tut gut, und wir entwerfen Ideen für eine Dreier-Seilschaft für den nächsten Tag. Wir wollen wieder zurück nach Silverton.

Vollkontakt im Ouray Ice Park

Die Eiskletter-Woche beginnt mit zwei feinen Tagen im Ouray Ice Park. Wir klettern viele Routen und wagen uns top-rope mit den Schwierigkeiten weiter nach oben. Beate überrascht mich mit ein paar guten Seillängen. Das Kompliment kommt von jemand, der nicht so schnell und leichtfertig ein Lob ausspricht. Eisklettern ist aber auch ein Vollkontaktsport – herunterfallende Eisbrocken, blutige Knöchel und Wangen, angeschlagene Knie und Ellbogen. Beate’s Helm hat bereits einen größeren Schaden abgewendet. Also: Augen zu und durch!

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Eis macht Spaß und blaue Flecken

Am zweiten Tag gesellt sich auch Vicente zu uns in Ouray, mein Kletterpartner vom Eisklettern in Lee Vining und meinen Tagen in Huaraz, Peru. Wir testen unser Gerät, durchsteigen einige Passagen auch im Fels. Ja, wir liebäugeln mit der Mix-Kletterei. Denn der Ice Park ist Spaß, Training und Zeitvertreib. Die ‘richtige’ Eiskletterei ist für mich das alpine Eis, also Mehrseillängen-Routen im Hochgebirge. Und dort kommen die Elemente zusammen: Eis, Schnee und Fels. Mixed, eben.

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Beate in einem Labyrinth aus Eiszapfen

Ouray selbst ist ein kleiner Ort mit einer Hauptstraße, einigen Restaurants und übersichtlichen Hotels. Aber der Ice Park ist riesig und die Attraktion hier im Winter, nicht wie in Telluride auf der anderen Seite der Berge, wo Skifahren an erster Stelle steht. Man kann es hier gut aushalten.

Eiskletter-Training im Hyalite Canyon

Unsere Tage in Bozeman laufen gut – eine erste Skitour in den Bridge Mountains, Dylan und Brian als sehr nette und lustige Couch-Gastgeber, und dann die ersten Eiskletter-Routen für Beate überhaupt. Bozeman ist eines der besten Eiskletter-Reviere in den USA, und für einen Start in dieser neue Bergsport-Dispziplin sehr dankbar. Einfach zu erreichen, kurze Zustiege und viele Routen in allen Schwierigkeiten.

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gelungener Start für Beate’s Eiskletterei

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glücklich, weil wieder im Steileis…

Für Beate ist es ein Kennenlernen. Die Tools, die Bewegungstechnik im Eis, das etwas andere Klettern. Wir machen einige Runden und klettern an zwei Tagen über 15 Seillängen. Die leichten Routen sind für Beate bald kein Problem, also gehen wir etwas steiler. Man merkt den leichten Unterschied von wenigen Grad sofort, und das macht die Unterarme, besonders im Vorstieg, recht pumpig. Ich denke, Beate hat es gefallen, und sie wird ihre neuen Steileisgeräte behalten. Jetzt heißt es, längere und steilere Routen zu gehen, selbst vorzusteigen und dann auf Mehr-Seillängen-Routen umzuschwenken. Denn hier beginnt das alpine Eisklettern, wo meist das Wasserfall-Eisklettern aufhört.

Auf dünnem Eis in Lee Vining

Der Winter hat mich wieder. Mit Vicente geht’s nach Lee Vining zum Eisklettern. Die Luft ist klar, angenehm bei -5° C und trotzdem sind die Felswände hier kaum mit Schnee oder Eis bedeckt. Wir fahren in einen kleinen Canyon unweit der Passstraße (Tioga Pass) und treffen dort auf John, meinen Freund aus Rainbow. Gemeinsam mit Hund Mountain steigen wir zu den Eisfällen hoch.

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Zustieg zu unserem Canyon

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John übt sich über Eisbuckel

Die Dürre in Kalifornien hat auch hier seine Spuren hinterlassen. In normalen Wintern sind hier mehrere Dutzend Routen zum Eisklettern vorhanden, diesmal finden wir gerade mal zehn. Aber die sind genau richtig, um wieder ins Eisklettern zurückzufinden. An diesem Tag klettere ich alles top-rope, finde zurück zu meiner Technik.

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meine zweite Route am ersten Tag

Als wir am nächsten Tag wiederkommen, um die schwierigeren Routen anzugehen, ist ein Freund von Vicente dabei: Johnnie aus Vancouver. Ich mache meinen Vorstieg, klettere WI4 und Mixed, baue Stände und Abseilstationen. Der Tag ist kurzweilig, jeder von uns erzählt von seinen Ideen und Plänen für die nächsten Touren, ob im Fels, Eis oder Schnee. Unter uns gibt’s nichts anderes als Berggeschichten. Müde aber sehr glücklich kehre ich wieder ins Tal nach Lee Vining zurück. Wir haben noch einen Tag gemeinsam und spekulieren mit Felsklettereien.

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Johnnie in einem Mixed-Abschnitt

Review: Spinner Leash von Black Diamond

Vor rund zwei Wochen habe ich hier im Blog die Viper Eisgeräte von Black Diamond vorgestellt. Was ich mir aber nach einem Tipp von meinem Coach besorgt habe, war eine flexible Leash für beide Tools.

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Spinner Leash von BD

Der Vorteil der Spinner Leash von Black Diamond liegt in ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeit. Zum einen verhindert sie den Verlust der Eisgeräte, sollten sie mal auskommen. Aber sie sind auch äußert praktisch, wenn ich eine Zwischensicherung per Eisschraube eindrehen muss und die Eisschraube will aus welchen Grund auch immer nicht rein. Dann brauche ich ausnahmsweise beide Hände und hänge ich mich in die volle Länge der Leash. So bin ich temporär recht brauchbar gesichert. Allerdings braucht man schon eine Portion Vertrauen in die Qualität des oberhalb angebrachten Eisgeräts. Durch den Druck auf die Leash wird das Eisgerät jedoch noch fester in das Eis gedrückt. In die Leash “hineinfallen” ist allerdings verboten – also entweder die Leash gleich ganz belasten oder sich ordentlich am Eisgerät halten.

Die Tools können während des Kletters auch ohne Probleme getauscht oder in alle Richtungen gebracht werden: die Leash hat in der Mitte am Anseilpunkt einen 360° Drehkopf.

Am Anfang ist die Leash etwas gewöhnungsbedürftig weil lang. Ich möchte sie allerdings gerade beim Eisklettern oder alpinen Touren nicht missen!

Review: Viper Eisgerät

Nach meinen beiden Eisklettertagen im Weisstannental (hier und hier) habe ich nun auch die Gelegenheit, über das Hauptwerkzeug meiner Eisklettertätigkeit zu schreiben: die Viper Eisgeräte von Black Diamond. Ich wollte ein Eisgerät mein Eigen nennen, welches sehr vielseitig ist und auch meine persönliche Entwicklung vom ambitionierten Anfänger zu einem (hoffentlich) einigermaßen versierten Eiskletterer mitmacht. Ich brauchte also kein absolutes Profigerät, aber eines, auf das ich mich im Eis wie auch im Mixed-Gelände verlassen kann. Und das ist das Viper Eisgerät.

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Die Viper im Einsatz

Der Schaft der Viper ist aus Aluminium, die Haue aus rostfreiem Stahl. Das Design der Axt ist ausgewogen ausbalanciert, das spürt man bei jedem Schlag. Die Griffe sind sehr angenehm und ich konnte auch in Fäustlingen gut mit den Steileisgeräten arbeiten. Die Haue sind auswechselbar, das Werkzeug wird mitgeliefert. Zum Schutz der Hände vor Eiskontakt bietet die Viper ober- wie unterhalb des Griffes eine leichte Abdeckung (‘Fang’ & ‘Strike’). Die Geräte können entweder mit dem Hammer oder der Schaufel am Kopf genutzt werden.

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Mit Schaufel oder Hammer am Kopf

Bis jetzt bin ich mit der Viper sehr zufrieden. Mal schauen, wie es nach einem Jahr ausschaut!

Weisstannen: 200 m Eis inklusive Dusche

Und wieder zog es mich ins Weisstannental, auch diesmal zum Eisklettern wie schon während des Eiskletterkurses vor gut zwei Wochen. Mit von der Partie wieder mein “alter” Bergpartner aus Frankreich, Mathieu, mit dem ich schon das eine oder andere Bergprojekt hinter mich gebracht hatte (Tödi, Clariden, Piz Palü & Piz Bernina zusammen mit Beate, und die Traverse an der Meije).

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In der dritten Seillänge “Doppelsäulenfall”

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super gsi!

Trotz der rasch steigenden Temperaturen, das Eis war noch da, zwar in kleineren Mengen, aber noch da. Meist weich bis sehr soft, und mit viel Wasser unter- wie überspült. Manche Passagen waren wie Duschen, so goss es von oben über unsere Köpfe in unsere Jackenärmel. Der Zustieg zu den Wänden war nicht überall trockenen Fusses möglich, einmal mussten wir durch den Bach waten. Trotz allem, es machte viel Spaß und flößte uns reichlich Angst ein. Die beiden Routen, “Doppelsäulenfall” (WI4, 110 m; nicht bis zum Ende durchgestiegen: im oberen Teil waren die Säulen schon dünn) und “Dünner Fall” (WI4, 100 m) waren in Einzelstellen recht herausfordernd aber noch gut kletterbar. Links und rechts kommt schon viel Material herunter – teils von den Eiszapfen, teils vom schweren Schnee.

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zwischendurch mal top rope

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schöner Eishang, eisfreier Bach

Ich wünsche mir noch eine Kälteperiode mehr – das wäre für’s Eisklettern nochmals eine Gelegenheit in 2012 hier in der Gegend. Ansonsten kann man nur mehr in die Höhe, und das ist mit einem langen Zustieg verbunden.

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Mathieu vor einer unangenehmen Traverse (“Dünner Fall”)

Noch ein Wort zur Ausrüstung – Hardshellhose von Mountain Equipment (wiedermal trocken nach Hause gegangen), Kletterhelm von Dynafit, Caritool von Petzl, meine Hanwag Alpinstiefel (die trotz knöcheltiefer Bachquerung absolut trocken blieben) und einiges von Black Diamond (z.B. das Viper Steileisgerät). Einzig die Fingerhandschuhe Cordex von Petzl, welche eigentlich für Klettersteige konzipiert sind und aus Leder bestehen, waren recht nass.

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In der zweiten Länge des “Dünnen Falls”

Erste Mehrseillängen-Tour im Eisklettern

Darauf habe ich schon lange gewartet, und lange wurde es verschoben auf Grund von zu warmen Wetter oder zu wenig Interessenten. Ich hatte ja letztes Jahr einen Schnuppertag “Eisklettern” mit der Bergschule “Bergauf Bergab” absolviert, mit dem Ergebnis, dass ich noch mehr lernen wollte. Am Sonntag hat es nun mit einer Fortsetzung geklappt, auch wieder im Weisstannental.

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unser Übungsgelände

Bei sehr kalten Temperaturen ging es mit  Marco von der Bergschule “Bergauf Bergab” sowie Thomas (danke für die Fotos!) und Joachim morgens ins Weisstannental. Die Bedingungen waren ja seit Tagen recht gut, auch wenn die sehr tiefen Temperaturen für’s Eisklettern nicht immer optimal sind (sprödes Eis). Am Tagesprogramm stand

  • Wiederholung Klettertechnik im Eis
  • Standplatzbau im Eis
  • Vorstieg und Anlage von Zwischensicherungen
  • taktisches Klettern
  • Einrichten von Abseilstellen und Abseilen
  • Ausrüstungspflege
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Standplatzbau, temporäre Sicherung mit der Viper

Und so ging es nach einer theoretischen und praktischen Einweisung am Fuß des gefrorenen Bachverlaufs in meine erste Mehrseillänge-Route im Eis. Ich führte drei Längen und hatte so meine Defizite im Handling der Eisschrauben (Eindrehen mit einer Hand aus der Hüfte) und im korrekten Bau des Standplatzes. Der Vorstieg selbst im Eis ging recht gut, auch wenn die Unterarme an härteren Passagen gerne zu “pumpen” beginnen. Selbst nach dem Abstieg von unserer Mehrseillängen-Tour ließ unser Trainer nicht locker und wir mussten unsere Schwächen ein zweites Mal in der Wand abarbeiten.

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Und weiter geht’s!

Auch konnte ich eine ganze Reihe neuer Ausrüstungsteile praktisch ausprobieren. Dazu in späteren Posts mehr. In allem ein toller, langer Tag, wenn auch extrem kalt (Zehen!). Jetzt heißt es dran bleiben und üben, zumindest die Grundtechniken des Standbaus und das Handling der Eisschrauben. Es geht vorwärts.

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verfroren und happy

Lehrreich: Sturzanalyse beim Eisklettern

Da habe ich mit meinem neuen Scanning-Tool “Trap.it” einen feinen Artikel zum Thema “Eisklettern” entdeckt. Eisklettern möchte ich gerne nächsten Winter forcieren, nachdem ich letztes Jahr lediglich daran geschnuppert habe. Und da kam dieser Beitrag im Blog des American Alpine Institute gerade richtig…

Um was geht’s? Zwei Seilschaften vergnügen sich an einem Eishang im Eisklettern. Während bei der linken Seilschaft alles glatt geht, geht dem Vorsteiger der rechten Seilschaft knapp unter dem Ausstieg die Kraft aus und er stürzt in die Sicherung, die ihn nach gut 20 Metern zum Halten bringt. Der Kletterer kommt mit wenigen Brüchen davon. Das dazu gehörige Video (siehe unten) ist faszinierend und äußerst lehrreich. Noch lehrreicher ist die Analyse im oben erwähnten Beitrag des AAI. Man lernt nie aus, und das Motto des Eiskletterns ist mir noch eindrücklicher in den Hinterkopf gebrannt worden: Fallen verboten!

Fall. from Jeffrey Butler on Vimeo.

Eisklettern im Weisstannental

Da habe ich wieder mal eine neue Türe aufgetan. Das super-kurze Wochenende brachte für Beate eine Tour auf den Toblermann, für mich einen Einblick in die Welt des Eiskletterns. Mit Christoph von Bergauf-Bergab und drei weiteren Kursteilnehmern ging es ins Weisstannental bei Mels/Sargans.

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super gsi!

Auf dem Programm standen grundlegende Techniken des Eiskletterns (Setzen von Eisschrauben, Sanduhrbau, Steigen und Schlagen, Bewegungstechniken) und auch etwas Eiskunde. Am wichtigsten war aber die Erfahrung “im” Eis: das Gefühl, dem Steileisgerät und den Steigeisen auch in der Vertikalen zu vertrauen.

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Christoph im Vorstieg

Die Seillängen und Traversen, die wir gegangen sind, waren genau richtig. Nicht zu leicht, aber auch nicht unmöglich. Auf jeden Fall brannten die Unterarme auf der langen Strecke schon ganz schön. Mit der Zeit kam schon recht viel Sicherheit in den Bewegungsablauf hinein, und es machte viel Spaß. Ich denke, daraus könnte noch mehr werden.