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Nachtlauf vom Gütle zum Hinterälpele

Wiedermal mit den Ski am Hausberg unterwegs – diesmal aufgrund der besonders guten Schneelage vom Gütle (532 m) aus – hinauf zum Hochälpele (1.463 m). Die Abfahrt war wieder sehr fein wie in den letzten Tagen am Lank – bester Pulver dank kalten Temperaturen!

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super gsi!

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Blick Richtung Ebnit

Trailrun über Schuttannen

An einem erfreulich schönem Herbsttag kamen wir recht spät aus den Federn. Mir steckte noch die Zugfahrt aus Graz in den Knochen, und Beate der letzte Nachtdienst ohne Schlaf. Da Bike- und Klettertouren wegen der Schneelage nicht empfehlenswert sind, musste eine klassische Adventure-Race Disziplin auf das Programm: Trailrunning.

Die heutige Strecke führte uns von der Talstation der Karren-Seilbahn bis nach Kühberg hinauf, und dann weiter nach Schuttannen, wo der Weg vom Schnee überdeckt lag. Hier kamen wir oft nur im Schritttempo vorwärts, gingen hinauf bis zur Abzweigung nach Ebnit. Kurz vor Ebnit schlugen wir uns auf den alten Pfad, der um den Bocksberg herum zur Spätbachalpe führt und an der Brücke über die Rappenlochschlucht auf die Ebniter Straße trifft. Von dort aus folgten wir dem Asphalt über’s Gütle wieder zurück zur Karren-Seilbahn.

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An der Rappenlochschlucht

Oberhalb von Schuttannen liegt noch reichlich Schnee, und besonders der Weg um den Bocksberg ist teils hüfthoch von Schneerutschen verschüttet. Viele Bäume haben die frühe Last des Schnees nicht bewältigt und sind einfach eingeknickt, viele davon in Richtung Weg.

Eine schöne Runde zum Laufen, mit etwas mehr als 19km und rund 1.100 Höhenmetern fast schon ein Berg-Halbmarathon. Wasserdichte Schuhe waren heute von großem Wert!

Trailrun um den Staufen

Nach unserer Rückkehr aus Briancon brauchten wir einen leichten Einstieg in den Alltag. Und bevor das mit voller Härte startete (viele Dienste für Beate, drei Wochen auf Österreich-Tour für mich), wollten wir nochmals unsere Verfassung testen. Es ging also auf die Laufstrecke um den Staufen.

am Kühberg

Die Strecke führt von der Talstation der Karrenseilbahn fast bis hinauf zum Karren, biegt dann beim Alpengasthof Kühberg ab und folgt einem Pfad nach Schuttannen. Nun geht’s gemächlich auf der anderen Seite des Staufen zur Staufenalpe und dann hinab, bis man wieder auf den Karrenweg trifft. Der Rest ist steil und waldig und endet an der Dornbirner Ache.

schon am Rückweg

Es war einfach nur lässig, trotz gezählter 150 Wanderer, die uns auf dem Rückweg auf dem Karrenweg entgegen kamen. So viele Wanderer hatten wir die ganze Woche in Briancon nicht getroffen…

Abendausflug zur Schwende

Manchmal geht sich trotz schönstem Wetter nicht viel aus, und der Zoll aus wenig Schlaf (Nachtschichten, Zugfahrten) wirkt sich doch aus. Daher ist Dornbirn das ideale Gebiet, auch mal Abends eine schnelle Runde auf die umliegenden Höhen zu machen. So gestern, auf die Schwende.

Blick auf den Staufen, den Karren und darunter Kehlegg im Abendlicht

Nachmittagsrunde zum Schauner

Nach unserem Piz Surgonda – Ausflug ging es am Nachmittag noch eine winzige Runde mit dem Bike in die Höhen um Dornbirn herum. Heute: über Kehlegg nach Schauner (nicht über Bad Kehlegg). Feine Sache, bis auf ein paar Schneepassagen, und einem Platten, der in 10 Minuten wieder repariert war (dass es so flott ging, war das Ergebnis meines Bike-Mech-Kurses…).

Blick nach Kehlegg und dahinter der Karren

Abendlauf um Kehlegg herum

Eine schöne Runde, wenn auch ein bißchen länger als die üblichen Wege, die wir in und um Dornbirn absolvieren (z.B. der Höhenweg, oder im Ried), ist ein Lauf über Eschenau nach Kehlegg und dann über Watzenegg und Romberg wieder in die Stadt retour. Knapp 16 km und ca. 650 Höhenmeter Anstieg sind zu bewältigen. Dafür läuft man ab Eschenau so gut wie alleine. Auf dem Weg nach Kehlegg waren noch einige Schneefelder zu überwinden, sonst war der Weg sehr angenehm und die Temperaturen T-Shirt-fähig.

Sonntagslauf zum Karren

Statt einer Skitour (das Wetter wollte es heute nicht recht) ging es am vormittag per Pedes zum Karren hinauf. Eine schöne Laufrunde, auch wenn der Weg teils noch mit Schnee bedeckt ist. Wie immer traf man unterwegs auf Wanderer, Läufer wie uns sahen wir aber keine.

Von der Karren-Bergstation Blick Richtung Bregenz und Bodensee

Streckenprofil Grabenweg-Karren-retour: gute 12km, ca. 550 Höhenmeter Differenz (bergauf)

Der Frühling im Ried

Auch wenn ich in den letzten Tagen meine Runden alleine laufen musste (diesmal haben wir die Rollen getauscht: ich bin zuhause, Beate auf Seminar), gab es allerhand zu sehen, unter anderem diese Schneeglöckchen. Ein untrügliches Signal, dass sich der Frühling nähert…

Und hier einer unserer “Lauf-Klassiker”, falls sich jemand mal anschließen möchte:

Abendskitour zum Lank

Dank viel Schnee, wenig Zeit und doch hoher Lawinengefahr rund herum blieb uns heute Abend eigentlich nur eins übrig: von Rickatschwende aus hinauf zum Lankkreuz zu laufen. Die Sonne ging gerade unter, als wir in den Hang einstiegen. Eine sehr ruhige Skitour in der ansonsten hoch frequentierten Spuranlage. Oben im Stockdunkeln ging es dann mit Stirnlampe über Pulverhänge hinab. Eine wirklich nette Sache für einen Freitag Abend.

Nebel im Tal, Sonne in der Höhe

Gerade rechtzeitig haben wir es auf’s Bödele geschafft – zu Beginn unseres Berglaufs zum Brüggele sah es noch so aus:

1,5 Stunden später war aber auch schon auf der Passhöhe dichter Nebel, der sich dann mehrere hundert Höhenmeter nach unten durchzog. Ergebnis: in Dornbirn ist es nicht nur trüb und kalt, sondern auch recht dunkel.

Im Schweizer Ried

Wenn andere lange Wochenenden haben oder sich im Urlaub verweilen, bleibt uns oft ein “zerteiltes” Weekend. Was auch nicht schlecht ist, weil

  1. wir mal unter der Woche einen Tag frei haben
  2. wir auch bald in Urlaub gehen
  3. man auch kurze Tage schön ausnützen kann…

Diesmal u.a. mit einem schönen Laufausflug im Schweizer Ried zwischen Dornbirn und Lustenau. In dieser Gegend begegnet man auch am Samstag Nachmittag nicht gerade den Massen. Und so hat man einfach mehr Zeit und Muße, die Landschaft im Vorbeilaufen für sich zu entdecken…

Berglauf Bödele-Brüggelekopf

Im Tal Nebel, in der Höhe Sonne. Naja, fast zumindest. Aber trotzdem schön und ruhig, für einen Sonntag Vormittag. Von Bödele ging es diesmal über den Geißkopf zum Brüggelkopf, retour dann über den Lorenapaß und das Baientobel zum Bödele. Eine schöne Laufrunde (nicht ganz solange wie Bödele-Weißenfluh-Bödele), auch wenn hin und wieder ordentlich Matsch zu queren war.

Berglauf um die Weißenfluh

Was man in Dornbirn gewöhnlich mit dem Mountainbike tut – eine Runde auf die Weißenfluh, gab’s gestern für uns per pedes und im Laufschritt: ein Berglauf um die beliebte Alp herum.

Genauer gesagt ging’s vom Bödele über die Hochälpele Alpe, Lustenauer und Bregenzer Hütte bis hinauf zur Weißenfluh, dann einmal um die Anhöhe und hinüber zur Gschwendt Alpe. Der letzte größere Anstieg ging dann zwar meist nur noch im Schritttempo, aber auch da erreichten wir den Hochälpelekopf recht munter. Die Ausblicke in den Bregenzer Wald entschädigten wieder für die Mühe.

Von der Anhöhe ging es relativ flach zum Lank, dann wieder steil bis zum Bödele retour. Zum Laufen eine prima Runde, wenn auch wir die Länge doch ein wenig unterschätzt haben.