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Beirdneau Peak: ungewollte Ski-Regeneration

Viel habe ich mir von den Bergen um Logan erhofft, doch die Schneedecke ist dünn und die Routen aper oder vereist wie am Ben Lomond . Wir wagen es trotzdem, fahren entlang der 89 in den Bear River Canyon, finden unseren Trailhead trotz ungenauer Beschreibung in unserem Guide und sind bereit für eine weitere Skitour – diesmal zum Beirdneau Peak (2.716 m). Doch wir beginnen mit den Ski in den Händen, der Weg ist komplett vereist. So marschieren wir erstmal für fünfzehn Minuten, und dann schnallen wir die Ski auf den Rucksack – das trockene Tal zieht sich, der Weg bleibt „unbegehbar“, und die Aussichten trüb. Die Hänge sind mit Schnee bedeckt, doch weit mehr sind Felsen, Klippen und Büsche zu sehen, die eine Abfahrt zu sehr kurzen Abschnitten degradieren.

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heute ein Marsch statt Skitour

So folgen wir dem einzigen Weg, ohne in die Vegetation vorzustoßen, denn weglos wäre es mit Beates Blasen schwierig und der Abstieg noch härter. Für bald zwei Stunden marschieren wir mit den Ski am Rücken bis zu einem Bergrücken, wo wir beschließen umzudrehen – der Weg wendet sich wieder nach unten, in ein anderes Seitental. Auch wenn wir etwas weniger Zeit zurück zum Auto benötigen, so ist diese Tour eigentlich keine, sondern ein Tag Regeneration für unsere Ski.

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die Landschaften haben es in sich

Unsere Gedanken richten sich gegen Norden. In Idaho hat es wesentlich mehr Schnee, und da wir hier auch kein Eis für die Kletterei finden können, werden wir wohl früher als später zu den Sawtooth Mountains aufbrechen.