Downhillen in Calgary

Die Prärie haben wir mit Calgary nun endgültig verlassen. Die Rockies sind noch nicht zu sehen, dafür aber die Wolkenkratzer der Downtown. Die Stadt überrascht uns positiv. Wir marschieren durch China-Town in den Business-Bezirk. Alles wirkt grün, sehr geordnet, die Gehsteige fünf Meter über der Straße. Die Architektur ist interessant und wir fühlen uns durch die Hochbauten nicht eingeschränkt. Der Wind bläst angenehm durch die Mittagshitze, die Leute sind auf der Straße. Alle Arten von nationalen Küchen sind hier zu finden, und wir enden mit einer chinesischen Nudelsuppe und einem vietnamesischen Sandwich. Eine Stadt zum Verweilen.

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Downtown Calgary

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super gsi!

Das Wetter bleibt freundlich, als wir uns im Olympischen Park einfinden. Zunächst eine kleines Mittagsschläfchen in der Wiese,  welches wir dann wegen Downhill-Mountainbikes aufgeben. Wir fahren bis zum Abend verschiedene Downhill-Pfade vom teilweise künstlich aufgeschütteten Hügel bei der Skisprungschanze. Macht Spaß und müde. Wir verlassen Calgary in Richtung Rocky Mountains. Endlich sind sie da. Canmore, Banff, Lake Louise…

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mobile Snack-Buden

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Spaß am Nachmittag

Bike & Hike zur Mohnenfluh

Die weißen Flecken Vorarlbergs lichten sich. In der Gegend um Warth gibt es nicht mehr viele Gipfel, die wir nicht persönlich kennen. Das wird uns meist klar, wenn wir dann wieder mal irgendwo oben stehen. “Kennst du den? Und den? Weißt du noch, … ” So geht es im Panoramakreis. Heute durften wir, am späten Vormittag, mit den Mountainbikes von Schröcken (1.269 m) durch das Auenfeld zur Kriegeralpe (ca. 2000 m) hoch. Im Auenfeld wird kräftig gebaut, die Seilbahnverbindung Lech-Warth über das Auenfeld wird konkret.

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Mohnenfluh von Süden

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Butzensee und Braunarlspitze

Von der Kriegeralpe geht’s nun zu Fuß aufwärts. Entlang einer breiten Schotterstraße zum nächsten Berglift, von dort über Pfad zum Butzensattel, und letztlich über einen Alpinsteig unschwer zum Gipfel der Mohnenfluh (2.542 m). Gleich daneben die Juppenspitze, auf der anderen Seite die Braunarlspitze, etwas weiter der Widderstein und und und. Leute sind zahlreich unterwegs, am Gipfel treffen wir aber niemand. Die Rückkehr ist unspektakulär und ab der Kriegeralpe auf dem Bike schnell. So ein Unternehmen ist in 4,5 Stunden völlig stressfrei abgeschlossen. Somit bleibt immer noch genug Zeit für einen Sprung in die herrlich kalte Bregenzerache.

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ein Gipfelbesuch auf der Mohnenfluh

Lobspitze: Sonnenfenster, Einsamkeit inklusive

An einem meteorologisch durchwachsenen Wochenende haben wir wieder einmal das Maximum für uns herausgeholt: ein Bike & Hike auf die Silbertaler Lobspitze (2.605 m). Spät gestartet, etwas faul die Räder vom Auto genommen, Sigg-Flaschen gefüllt und von Silbertal (889 m) uns auf den Weg gemacht. Das Tal liegt im Nebel, aber es ist warm, ja fast schon schwül.

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Das Montafon unter einer Nebeldecke, Sicht auf’s Hochjoch

Biken mit einem fetten Rucksack ist immer so eine Sache. Der Rücken sagt’s dir dann irgendwann. Die Strecke ist zunächst recht flach, und wird dann vom Gh. Fellimännle deutlich steiler. Im Wasserstubental begegnet man vielen Wanderern, sie sind auf der Silbertal-Wanderweg-Route. Erst ab der Abzweigung zur Gretschalpe wird’s sehr ruhig. Für Biker wird’s hier ein bißchen anspruchsvoller, auf jeden Fall schwitzen wir in der herbstlichen Sonne.

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die Lobspitze im Hintergrund

Bei der Gretschalpe (1.806 m) ist mit dem Biken Schluss, und wir beginnen den Fußaufstieg. Hier oben auf der Alpe unter dem Fellimännle ist Idylle. Herbstfarben, Ruhe, blauer Himmel, Heidelbeeren. Wir steigen hinauf zum Gretschwer See und passieren diesen in nord-östlicher Richtung. Über Blockgestein und Buschwerk geht’s flott in die Höhe, zuletzt recht steil in ein Kar. Dieses kann man trotz nicht vorhandener Steighilfen gut begehen, einfach am Felsrand halten. Die Markierung (weiss-blau) ist durchgängig. Bald sind wir am Gipfel, das Kreuz starrt in die Tiefe, die Verwallgipfel – Eisentaler z.B. – sind überall, und auch das Silbertaler Winterjöchle kann man erahnen. Der Himmel wird schnell dunkel, wir hauen ab. Der Abstieg gelingt noch im Trockenen, eine Gams läßt sich blicken. Letztlich müssen wir doch unsere Regenjacken auspacken, und werden so richtig schön dreckig, auf dem Weg nach Silbertal. Wie gesagt, das Maximum herausgeholt.

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Gipfel, Pause, dann dunkle Wolken

Transalp 2012: Tragen, Eisjöchl, was sonst noch?

Von der Schneebergscharte hatten wir uns gut erholt. Zumindest kamen wir früh aus dem Bett, bedienten uns am Frühstücksbuffet der Schneeberghütte (2.355 m), zusammen mit den hier am Berg Arbeitenden. Der Rest der hier Freiwilligen schlief noch fest. Im Morgengrau geht’s also hinaus, zu den Rädern, und gleich auf eine feine Downhillstrecke, die uns über Karrenwege zur Bundesstraße, die vom Timmelsjoch herunter kommt, bringt. Sogar die Kühe schauen uns verschlafen an, als wir vorbei sausen. Auch ist die Bundesstraße fast frei von Verkehr, so dass uns auf den gut 10 Kilometern Abfahrt nicht ein mal ein Dutzend Autos entgegenkommt, neben zwei Kühen.

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Morgen oberhalb von Moos in Passeier

In Moos in Passeier (1.007 m) decken wir uns erstmal mit einer ordentlichen Jause für den Weg ein. Es wird steil werden, und lang. Wir folgen den Serpentinen ins Pfelderer Tal, zunächst am nördlichen Rand, und später auf einer etwas breiteren Asphaltstraße über Pfelders (1.628 m) zur Lazinser Hütte (1.782 m). Ab der Alm beginnt der antizipierte Schiebeweg. Doch zum Unterschied der vorigen Tage sind wir hier nicht allein. Eine Busladung Senioren, dazu Urlauber aus Pfelders, versuchen sich im Bergwandern. Da muss man sich als Biker einiges anhören. Warum wir denn nicht fahren, sondern schieben (haha). Warum wir keinen Motor haben (hehe). Warum wir überhaupt hier sind (hoho). Als der Regen einsetzt und die meisten letztlich umkehren, wir aber mit Regenmontur die Räder weiter gegen die Schwerkraft nach oben stemmen, sind wir kopfschüttelnd dann doch und schließlich “wilde Hund'”.

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Beginn der Schiebestrecke zum Eisjöchl

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Stettiner Hütte oder türkisches Bad?

Über zwei Stunden geht das so. Regen, Wind, Kurve um Kurve das Rad schieben und tragen, das linke Pedal aus der Wade entfernen, kurz fluchen, Nase putzen, nächster Schritt. Das klingt nach Monotonie, und es ist eine. In einer Wolke gibt’s nichts zu sehen, ausser Gestrandete, Überholte und Überholende, oder Entgegenkommende. Bei Wind und Wetter ist auf dieser Höhe bald jeder mit sich selbst beschäftigt, die tiefschürfenden Sprüche bleiben nunmehr aus. Mag auch daran liegen, dass jeder am Eisjöchl (2.908 m) nur noch in die Stettiner Hütte will, dass mit seiner eng bemessenen Stube aber dem deutlichen Andrang wegen einem Hennenhaus gleicht. Die Scheiben laufen an, denn die Besucher dampfen, und die heißen Suppen tun ihr Übriges. Wir bleiben gerade mal fünfzehn Minuten, zum Erstaunen unserer Tischnachbarn.

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vom Eisjöchl hinunter

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auch im Regen kann’s lustig sein

Wieder in Regenmontur passieren wir das Eisjöchl und müssen wieder einmal in kaum fahrbares Gelände blicken. Zumindest am Anfang, dann wird’s von Meter zu Meter besser, bis heraufkommende Wanderer schon zur Seite treten müssen. Uns hält jetzt nichts mehr auf, wir wollen ins Tal. Und das heißt letztlich über groben Schotter zum Eishof im Pfossental (2.069 m), später auf Asphalt durch das Schnalstal raus ins Vinschgau nach Naturns (554 m). Die Abfahrt ist rasant, und plötzlich schießen wir aus einem Tunnel wie die Kanonenkugeln aus den Bergen ins tropisch-warme Tal der Äpfel und Schwimmbäder, raus aus der Transalp 2012. In Naturns wird ausgiebig regeneriert, im Schwimmbad, im Supermarkt, und etwas später auch im Büssle, das aber schon in Ayers, unser Sprungbrett für eine Hochtour zum Monte Cevedale. Ja, so schnell vergehen auch vier harte Tage.

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das Eisjöchl schon weit weg, nun bald im Schnalstal

Transalp 2012: Ein Schicksalsberg? Nein, die Schneebergscharte.

In den ersten Tagen unserer Transalp hatte ich stets das Gefühl, von einem tiefen Tal in ein noch tieferes zu gelangen, und über einen hohen Pass noch einen höheren zu erklimmen. Das Wetter wirkte bedrohlich, und so hatten Tag 1 und Tag 2 etwas von einer Reise ins Ungewisse. Auch als wir von der Sattelalm (1.637 m) aufbrechen, fahren wir in den Morgennebel, der sich in den Berghängen des Grenzkammes am Brenner festsetzt. Wie Frodo und Sam auf ihrem Weg zum Schicksalsberg suchen wir unseren Weg im dichten Wald hinauf zum Sattelberg (2.115 m), hören Glocken, sehen Weiden, und irgendwann das Gipfelkreuz. Für Momente, denn es verschwindet wieder und wieder, bis wir auf der Südtiroler Seite dem Kamm folgen, auf breiten, aber abschüssigen Militärstraßen.

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am Brenner Grenzkamm

Diese Momente sind eigentlich die Schönsten. Wir sind hier oben ganz allein, der Wind spielt mit den Nebelbänken, und wir gleiten über das hügelige Gelände vorbei an alten Kasernen, Stellungen und Schießscharten. Eine alte, vergessene Welt, an der wir vorbei fahren und sie im Nebel zurück lassen. Später, als wir das Steinjoch, das Kreuzjoch, den Lorenzenberg und schließlich das Sandjöchl passiert haben, nach einer langen Abfahrt nach Gossensaß (1.100 m), da ist die Zivilisation und die Wärme, das Vertraute und das Laute. Über die Bundesstraße kommen wir nach Sterzing (945 m), und biegen ab ins Ridnauntal.

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ausrangierte Erzwaggons

Die Fahrt verläuft zunächst gemächlich, vorbei am Liftbauer Leitner, und schön langsam hoch – Dorf für Dorf. Erst in Mareit (1.070 m) verschaffen wir uns Zugang zu einem kleinen Markt, halten eine kurze Mittagsrast am Gehsteig, fühlen uns bereit für einen langen Anstieg über Ridnaun (1.357 m) bis nach St. Lorenzen und seinem Bergbaumuseum. Hier beginnt das Reich der Knappen und der Schienen, des Eisens und der Stollen. Und die der Vergangenheit. Die Bergwerke sind alle schon längst still gelegt, nach Jahrhunderten reger Grabtätigkeit. Im Zick-Zack geht es hinauf, sehr steil, später flach ins Lazzacher Tal, der Himmel dunkelgrau und bedrohlich, und wieder niemand außer uns auf diesem langen Weg zu einer Scharte, von der wir nicht wissen, ob und wie sie begehbar ist. Das lange Tal hört dann irgendwann mal auf, zumindest für uns, als wir das verfallene Poschhaus erreichen, wieder so ein markanter Punkt dieser Bergbauvergangenheit.

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aus den Stollen …

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… hinauf zur Schneebergscharte

Bald beginnt das Schieben und Tragen, denn es ist so unfahrbar steil und steinig, dass selbst der Gehweg mühsam wird. Wir stoßen die Räder im Nebel hinauf, können die Scharte nicht ausmachen, also schieben wir auf Verdacht. Es ist nass, aber es regnet nicht, und der Schnee zeigt sich ebenso wenig. Überall Stollen, rostige Schienen, verfaulende Holzbalken, historische Momente. Unter uns im Berg der Poschhausstollen, über uns auf 2.700 m Seehöhe die Schneebergscharte, die wir dann schließlich nehmen. Auch auf der anderen Seite tragen wir die Räder, der Weg ist hier nicht anders. Aber diese Scharte haben wir passiert, und damit ist die Transalp 2012 auf einem guten Weg. Diese Wendepunkte sind eindeutig, und man bemerkt sie in jenem Moment, in dem sie überschritten werden.

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unser Paradies für eine Nacht: die Schneeberghütte

Wie in einem schlechten Film öffnet sich der Himmel, und wir fahren die letzten Kilometer auf holprigem Trail zur Schneeberghütte, dem ehemaligen Schutzhaus der Bergbauarbeiter, ab. Wir trauen unseren Augen nicht. Diese Hütte ist eine kleine Siedlung, und wir auf einem paradiesischen Eiland innerhalb einer bedrohlichen See. Schnell sind wir in der Hütte, schnell haben wir geduscht, verbringen die nächsten fünf Stunden brav am Tisch in der Stube beim Studium diverser Alpen-Magazine, essen uns wieder einmal durch die Speisekarte und trinken reichlich. Bald träumen wir von der kommenden Nacht, und wissen, dass wir am nächsten Tag schon wieder im Büssle zu nächsten Zielen aufbrechen werden. Die Ungewissheit des Weges war die Voraussetzung für eine befriedigte Seele.

Transalp 2012: Durch die Tuxer Alpen

Das Wetter bessert sich nicht, Tag 2 der Transalp 2012 schaut aus wie Tag 1. Wir schauen aus dem kleinen Zimmerfenster hinaus, Wolken liegen auf den Bergen, die Wege sind nass, die Hänge weiterhin Schnee-bedeckt. Nach einem Frühstück, bei dem ich ordentlich zulangen kann, pushen wir unsere Räder sogleich über die ersten Steilstufen des Karrenweges. Der Puls schießt hoch, und wir sind froh, dass der Weg bald wieder moderater ansteigt. Unterhalb des Geiseljochs (2.291 m) kommen wir in den Schnee, müssen schieben, und sehen vom Joch nach Süden: die gesamte Flanke ist schneebedeckt. Also: mehrere hundert Höhenmeter das Rad nach unten tragen, durch nass-glitschigen Schnee. Die ersten Tättowierungen unserer Waden durch die Pedale der Mountainbikes folgen prompt.

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im Norden (Nordkette über Innsbruck) reißt die Wolkendecke auf, …

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aber im Süden zum Geiseljoch schaut’s trüb aus

Mühsam geht’s abwärts. Wir haben ja nicht die leichtesten Räder. Ich staune immer wieder, was da an High-Tech-Material unterwegs ist. Mein’s ist ja richtig nostalgisch (nett formuliert), mit Backenbremsen, 14kg Gesamtgewicht, 2mm Federweg vorne, hinten steif, Pedale ohne Klickverschluss. So ist das, und wir nennen es “Training unter erschwerten Bedingungen”. Und so ist auch die weitere Route. Zunächst prächtig von einer Alm im Hobarbachtal auf gutem Weg bis ins hintere Zillertal hinunter blasen, bei Vorderlanersbach (1.257 m) auf die Tuxerstraße wieder langsam hoch aber gemütlich nach Hintertux. Wir staunen ob der alpinen, Tiroler Tourismusarchitektur.

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das hintere Zillertal

Ab Hintertux (1.532 m) folgen wir einem Karrenweg, ich mache zwei Fotos, Beate fährt weiter, und schon haben wir uns aus den Augen verloren. Ein paar Abzweigungen später und jeder sitzt irgendwo. Gut, dass es Mobiltelefone und Empfang gibt, und dass der andere auch abnimmt. Irgendwie finden wir wieder zueinander, und merklich mühsamer geht es zur Sommerbergalm (1.986 m). Endlich mal eine Pause, die auch der Blick auf schneebedeckte Strecken nicht trüben kann. Zum Tuxer Jochhaus (2.310 m) müssen wir dann hin und wieder schieben, aber das ist auch wurst. Denn oben geht’s sich ein kurzer Abstecher zum Gipfel des Pfannköpfl (2.388 m) aus.

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Ausflug zum Pfannköpfl

Die Fahrt übers Tuxer Joch (2.339 m) ist wenig spektakulär, oben lauert ein Speichersee für die künstliche Beschneiung der Tuxer Skigebiete. Das Üble kommt erst: lange 600 Höhenmeter die Bikes hinuntertragen, teils auf rutschigem Schnee, in engen Windungen, auf nassen Pfaden. Sehr lästig, mühsam, unlustig. So stellt man sich keine Abfahrt vor. Erst beim Kaserer Bach können wir wieder auf den Sattel und heizen durch Kasern (1.625 m) vorbei ins Schmirntal nach St. Jodok am Brenner (1.129 m). Der Himmel ist nun fast wolkenlos, als wir ein kurzes Stück entlang der Brenner Bundesstraße bis Gries am Brenner (1.160 m) hochfahren.

Der Tag ist nun schon lang, aber noch nicht fertig. Das Wasser geht uns aus. Zunächst steigen wir nach Vinaders (1.269 m) hoch, und dann über eine steile Piste hinter der Kirche auf einen Karrenweg. Dieser schlängelt sich steil über dem Wipptal und dem Brennersee, und recht ausgelaugt kommen wir endlich zur Sattelalm (1.637 m). Fahrrad abstellen, duschen, und essen was das Zeug hält. Ich esse mich fast durch die ganze Menükarte durch, Beate zählt schon mal vorsichtshalber unser Geld. Das war ein anstrengender, toller Tag, auch wenn der Hintern ein wenig schmerzt. Tag 3 wird eh härter.

Transalp 2012: zur Weidener Hütte

Eine Mountainbike-Transalp ist auch immer eine logistische Angelegenheit. Hütten organisieren, Pläne ausdrucken, Karten besorgen und nicht zuletzt den Transport der Räder zum Ausgangspunkt und von der Zielankunft weg organisieren. Wie in 2011 haben wir auf unser Büssle als Basislager gesetzt:

  • als Transportmittel für unsere Räder
  • als Übernachtungsmöglichkeit vor dem Start
  • als schneller Transfer nach der Tour nach Sulden zur anschließenden Hochtour in den Ortler Alpen

Da derzeit die Brennerbahn auf der österreichischen Seite aufgrund von Modernisierungsarbeiten nicht fährt und der Schienenersatzverkehr nur eingeschränkt Bikes mitnimmt, fahren wir am Vorabend nach Schwaz in Tirol und laden dort am Bahnhof unsere Räder ab. Wir queren dann den Brenner und übernachten in Naturns/Vinschgau im Büssle. Am nächsten Morgen geht’s per Bahn wieder über den Brenner retour nach Schwaz (545 m), wo unsere Räder für die erste, nachmittägliche Etappe auf der Transalp 2012 warten.

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nebelig und regnerisch

innerst

nicht mehr weit zum Tagesziel…

Das Wetter ist erwartungsgemäß schlecht. Kalt, regnerisch, wolkenverhangen der Himmel. Dick eingehüllt in regenfeste Kleidung strampeln wir nach Pill, und dann über eine vielbefahrene Straße hinauf nach Mitterweerberg (882 m). Noch macht es keinen Spaß, und wir versuchen so gut wie möglich trocken zu bleiben. Die Straße wird schmäler, die Autos weniger, als wir mit einigen Kühen Innerst/Rieder (1.191 m) erreichen. Endlich, der erste Forstweg, und dieser schlängelt sich immer höher und immer weiter in den Süden bis zur Weidener Hütte (1.800 m). Für einen Nachmittag bei diesem Wetter eine gut kalkulierte, kurze Etappe, denn in der Weidener Hütte ist der Rad-Tag zunächst zu Ende. In der Stube wärmen wir uns auf, die heiße Dusche gibt was her, und auch der Trockenraum hält, was er verspricht. Wir sind gerüstet für Tag 2.

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…, die Weidener Hütte

Mini-Transalp 2012

Wie in den letzten Jahren wollen wir auch dieses Jahr mit den Mountainbikes über die Berge. Die diesjährige Transalp ist etwas kürzer als 2010 und 2011: 4 Tage, 215 km, 8.100 Höhenmeter. Die Strecke führt im Wesentlichen von Schwaz im Tiroler Inntal über die Tuxer Alpen zum Brenner, und weiter in den Stubaier Alpen ins Passeiertal übers Eisjöchl nach Naturns im Südtiroler Vinschgau.

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Der Routenverlauf

Die Route im Detail:

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Wettersituation in den Tuxer Alpen

Insgesamt eine sehr schöne Tour, wenn auch zeitweilig mit einigen sehr lästigen Tragepassagen und längeren Asphaltwegen. Auch das Wetter war zeitweise etwas widerspenstig – Schnee und Kälte in der Höhe machte das Passieren der Pässe oft zu einer Rutschpartie, und das zweite Paar Handschuhe im Rucksack war keine schlechte Idee – wir hatten aus 2011 gelernt…

Immer wieder Wildhaus…

40 km, 1.500 Höhenmeter, viel Asphalt, etwas rutschige Abfahrt – so läßt sich die Runde entlang der Churfürsten am ehesten beschreiben. In der Früh hatten wir noch wechselhaftes Wetter, auf der zweiten Hälfte schon sehr warmes Wetter. Insgesamt kann man die Runde gemächlich angehen, die Orientierung ist recht einfach, wenn man auf die Karte schaut.

MTB Runde entlang der Churfürsten

technisch unschwierige MTB-Runde

Teile der Strecke kannten wir schon von früheren Ausflügen: der Zustieg zum Brisi und Selun, die Fahrt am Gräppelensee, der Aufstieg zum Gamplüt. Ich glaube, die Gegend kennen wir nun. Jetzt fehlen noch ein paar der Churfürsten….

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sattes Grün entlang der Churfürsten

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eine der vielen kurzen Anstiege

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schon auf dem Retourweg, Blick zum Schafberg

Entlang des Lachengrats

Das wurde langsam auch wieder Zeit – gute Wettervorschau, und beide haben zur gleichen Zeit zwei Tage frei! Da fackelt man nicht lange, und schon sind die zwei Tage verplant. Das Büssle hatte ja auch schon gute zwei Wochen Stillstand seit der Österreich-Durchfahrt (z.B. Hallstatt), bis auf ein paar Rosen- und Lavendellieferungen für unseren Garten. Nun trug es wieder unsere Mountainbikes.

Obersee-Klöntaler See Mountainbike Runde

schöne Rad-Runde: 43 km, ca. 1.400 Höhenmeter

In Näfels (Glarus, 438 m) startet unsere Runde zum Obersee und weiter zum Klöntaler See. Die Bergauffahrt bis zur Abzweigung “Schwändital” kennen wir schon von unserem Kletterausflug zum Brüggler. Mäßig steil geht’s hinauf, und mit dem Rad gibt’s keine Engstellen. Es wird steiler und am Obersee (992 m) angekommen gibt’s erstmal eine kurze Pause des Bewunderns. Reichlich Idylle hier oben. Der See macht an, hineinzuspringen, aber wir müssen weiter. Der Tag wird noch lang genug.

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am Obersee

Die Straße am See ist gemütlich, ab dem Mini-Bad geht’s zunächst gemäßigt auf Asphalt weiter hinauf, bis auf Sulz (1.372 m). Es ist hier nicht viel los. Ein-zwei Biker, wenige Wanderer, Kühe als Publikum. Kurz nach Sulz wird aus Asphalt Schotter, die Steigung etwas strenger (13 %). Wir fahren so weit es geht, denn hier im Nordschatten des Lachengrats hält sich der viele Schnee hartnäckig. Mehr als einmal müssen wir durch Schneefelder schieben. Von der Oberen Lachenalp (1.690 m) ist nur noch Schieben angesagt, teils durch sumpfige Wiesen, teils über Schnee. Taugt uns nicht, dafür ist das Panorama hier eine schöne Entschädigung.

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entlang des Lachengrats

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immer wieder Schiebepassagen

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am Lachengrat, Schneefelder hinter uns gelassen

Auf dem Lachengrat  (1.814 m) angekommen, ist das Wetter auf der Seite auch nicht viel anders. Dicht bewölkt, aber trocken und angenehm warm. Ideale Bikeverhältnisse, für eine Pause und später auch für die Abfahrt. Wir bleiben nicht lange, ein Bissen, ein Schluck, und wir sitzen im Sattel. Unser Bike-Guide aus dem Jahr 2003 ist hier schon etwas veraltet, statt der versprochenen Tragestrecke bis zum Oberen Längenegg (1.691 m) fahren wir auf einem holprigen Alpweg bis zur erwähnten Alpe ab, dann schneller über einen gut befestigten Weg ins Klöntal. Von hier weg ist uns der Weg gut bekannt: vom Glarner Tal sind wir vor zwei Jahren mit den Rennrädern hierher hinaufgekommen und weiter über den Pragelpass nach Schwyz und über den Klausenpass wieder retour nach Glarus gedüst.

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ruhige Fahrt entlang des Klöntaler Sees

Die Abfahrt ist gemütlich, der See wunderschön, und wir glücklich müde wieder in Näfels. Wir essen einen Happen, und verlagern unseren mobilen Stützpunkt ins Wägital.

In Kitzbühel in den Wolken

Leogang hatten wir nach einer stürmischen Nacht und nach einem feinen Morgenlauf in Richtung Westen verlassen. Das schlechte Wetter erlaubte keinen sicheren Bergtag, also entschlossen wir uns für eine Mountainbike-Runde in der Nähe von Kitzbühel. Die Stadt selbst gefiel uns weniger – sehr viel Jet-Set, fette Autos, Pomp und angesoffene Frauen älteren Semesters. Die Gegend um die Stadt herum kann aber auch ganz anders sein.

MTB-Route

die Nachmittagsrunde bei Oberaurach

Über Oberaurach fuhren wir die Route 242 zur Brandneralm, zunächst über einen steilen, aber gut befahrbaren Almweg;  und dann weiter unter der kleinen Gebra im Schiebetempo und bereits in den grauen Regenwolken zur nächsten Alpe (Hochwildalm), bevor es auf einer Schotterpiste wieder flott ins Tal ging. Die Abfahrt war kalt, die Finger an der Lenkstange klamm. Ein Schläfchen am Nachmittag hatten wir uns verdient.

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In Oberaurach

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Blick auf Kitzbühel und die Streif (Bildmitte)

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lästige Schiebepassage in den Wolken

Wer nach Kitzbühel zum Mountainbiken kommt, der kann sich im Tourismusamt eine MTB-Karte um drei Euro kaufen. Die Karte bietet eine Vielzahl an Strecken. Die Tourismus-Info ist nett und hilfsbereit. Das Essen im Restaurant Zinnkrug ist gut, der Chefkellner hat es aber nicht ganz mit seinen Manieren. Am nächsten Morgen verabschieden wir uns vom anderen Bus – Steffi und Peter schlafen noch aus, wir sind schon wieder auf der Landstraße.

Ausseer Land, Dachstein, Leongang

Die Reise quer durch Österreich, von der ungarischen Grenze in den Westen, geht weiter. Von Bruck an der Mur geht’s zunächst ins Ausseer Land, mit einem Badenachmittag am Grundlsee. Das Schloss am gegenüberliegenden Ufer dürfte allen “Band of Brothers” Fans von der letzten Folge bekannt sein. Wir haben viele schöne Wände gesehen. Es gibt wohl genug zu klettern.

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am Grundlsee

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Hallstatt

Am Abend schauen wir noch in Hallstatt vorbei. Eine hübsche Kulturstätte mit schön gelegenen See. In den Straßen zahlreiche Chinesen. Wir meiden die Touristenlokale, speisen günstig bei einem Einheimischen-Wirt. Nicht unweit verbringen wir die Nacht zu dritt im Büssle. Platz ist genug, und der morgentliche Ausblick auf den See ist herrlich.

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Zwei Mädels in meinem Bus

Das Wetter ist gut. Es luftet, und wir haben freie Fahrt durch das Dachstein-Gebiet. Über Bischofshofen kommen wir nach Zell am See, später nach Leongang. Gegen Mittag stößt Peter hinzu, zwei Büssle, vier Fahrer. Es geht mit der Bahn hinauf zum Downhill-Park. Von Runde zu Runde geht’s besser, die Rundenzeiten werden schneller. Stürze halten uns nicht auf. Wir sind dabei und machen uns für eine lässige Nacht bereit.

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bereit für die erste Abfahrt

Impressionen aus der Buckligen Welt

Nach einem berufsbedingten Einsatz im Osten Österreichs habe ich die Chance genutzt, die Gegend ein wenig zu erforschen. Zunächst mit dem Auto (ja, diesmal mit dem Büssle!) durch Mittelburgenland und dann ab in die Bucklige Welt (hier mit dem Bike), später auf der anderen Seite des Semmerings entlang der Mürz. In Bruck an der Mur war dann vorläufig Schluss, hier stieß Beate und Steffi hinzu.

Ich muss sagen, die Bucklige Welt ist eine feine Gegend. Sehr hügelig, wie der Name schon sagt; sehr grün, wenig Verkehr. Besser, ich hätte das Rennrad mitgehabt als das Mountainbike. Aber auch so bekommt man auf dem Sattel einen weit intensiveren Eindruck von der Gegend als hinter dem Steuerrad. Am Feiertag strömt alles in die Kirche. In Tracht. Heute mit Feuerwehr und Kapelle. Ja, in jedem Dorf. Kam mir mit meiner Radmontur wie ein Alien vor. Aber die Leute waren nett, und die anderen Radler grüßten auch freundlich. Wenn man Wanderurlaub in Wald & Wiese machen möchte, dann ist diese Gegend auch für den Geldbeutel sehr günstig.

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überall Festungen, Kirchtürme, …

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bei Gloggnitz

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Burgtor (Kranichberg)

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60km, ca. 1.200 Hm

Es gibt noch weisse Flecken: Voralpsee

Ich dachte schon, wir haben alles im Umkreis von 50 km abgefahren, abgelaufen, mit den Skiern gekreuzt, abgeklettert. Nein, es gibt sie noch, die weißen Flecken in Vorarlberg und dem Schweizer Umland. Einer davon ist gestern entdeckt worden: der Voralpsee.

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kurz vor der Alpe Valspus

Der Voralpsee liegt eingebettet zwischen Wildhaus, den Churfürsten, der Alvier-Gruppe und Grabs im Rheintal. Unsere Route beginnt in Grabs (475 m) und führt über Buchs bis zur Alpe Valspus (1.170 m). Eine erste Abfahrt bis zur asphaltierten Straße, die zum Voralpsee führt, folgt. Kurze Zeit später geht’s bei Stillebrunnen (955 m) wieder hinauf, diesmal auf Güterwegen oberhalb des Sees (1.210 m), dann hinunter zum Ufer und mit der Straße zum Parkplatz beim Kurhaus. Das ist auch die einzige Passage, wo mit etwas Leuten auf dem Weg gerechnet werden muss.

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Abfahrt zum Voralpsee

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Rennrad-Käppi, Trailrun-Rucksack, 14-Kilo Fully + Vollbart = Anti-MTB-Look in Perfektion

Wir wollen nun den letzten Aufstieg in Angriff nehmen, steigen etwas steiler hoch bis zum Wegweiser Vorderstöcken (1.440 m). Ab hier wird’s wieder lockerer, etwas hinauf und hinab, bis zum höchsten Punkt (1.505 m, Alpe Schwanz). Eine Trailpassage folgt, bis wir über den Schotterweg am Ölberg vorbeiziehen. Nun geht es nur noch bergab, auf breiten Schotterwegen und ab Bachweid auf asphaltiertem Weg bis nach Grabs.

Voralpsee-Runde

die empfehlenswerte Voralpsee-Runde

Die Runde gefiel uns sehr: abwechslungsreich, landschaftlich interessant, und gute Wegeverhältnisse.

Abendtour zur Fronalp

Nach dem Kletternachmittag am Brüggler ging es zuerst ins Glarner Tal hinab, um dann auf der anderen Seite bei Molis mit dem Mountainbike auf die Fronalp zu fahren. Der Rundkurs, der beim Retourweg über Glarus führt, ist ca. 27 km lang und mit 930 Höhenmetern recht moderat. Also genau richtig für eine Abendrunde nach dem Klettern!

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noch geht’s hinauf

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Blick nach Norden ins Glarner Tal

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Glarus

die Radrunde

die Route

Bike and Hike zur Gamsfreiheit

Der sonnige, trockene Herbst hält weiter an, und hat mal Beate frei, so darf man sich die Chance nicht entgehen lassen und die nächste Tour in Angriff nehmen. Noch im Morgengrauen verließen wir die Nebelschwaden des Rheintals, packten in Bludenz (680 m) unsere Mountainbikes vom Autoträger und stachen hinauf zur Bergstation der Mutterbergbahn. Die Route ist unter der Woche und am Morgen recht wenig befahren, und nach knapp 1 3/4 Stunden standen wir an der Elsalpe (1.590 m).

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leichter Weg hinauf zur Gamsfreiheit

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manche Gämse waren recht zutraulich

Auf dem Fußweg zur Gamsfreiheit erhaschten wir einen Blick auf den Walserkamm, dem wir letzte Woche einen Besuch abgestattet hatten. Der Weg selbst führt über Alpenwiesen, Latschenwälder und felsiges Gelände und ist je nach Tempo zwischen einer und zwei Stunden erreicht. Die Sonne schien prächtig, die Luft war klar, und auch einige Gemsen kamen in unsere Richtung gelaufen, um sich den Besuch etwas näher anzuschauen.

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Gamsfreiheit, im Hintergrund Walgau und Rheintal im Nebelmeer

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am Gipfel

Vom Gipfel der Gamsfreiheit (2.211 m) hatten wir einen schönen Rundumblick: Lusgrind, Misthaufen, Rote Wand, Kellaspitze, Zimba und die Drei Türme, um wenige Gipfel zu nennen. Nach einer kurzen Rast stiegen wir wieder ab, aber etwas oberhalb der Elsalpe marschierten wir in den Gegenhang, um nach einer guten Stunde auf dem Elsspitze (1.980 m) zu stehen. Der Aufstieg selbst ist im Gipfelbereich mit leichter Kletterei (I) verbunden. Der Nebel drückte in den Walgau hinein, wir aber genossen die Zeit und die Sonne. Die flotte Abfahrt mit den Bikes war nurmehr Draufgabe an einem super feinen Herbsttag.

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Aufstieg zur Elsspitze (Mitte rechts)

Steile Runde zum Margrethenberg

Nach dem Schneefall vom Wochenende bis auf 1.700 m legten wir sämtliche Pläne für Alpin-Klettertouren beiseite und dachten wieder einmal daran, das Mountainbike aus dem Radraum zu holen. Es sollte nach Untervaz (Nähe Chur) gehen.

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der längere, steile Anstieg von Haldenstein hinauf

Die Runde, die wir uns im Mountainbike-Erlebnis Graubünden abgeguckt haben, führt über Haldenstein (572 m) vorbei an der Ruine Lichtenstein hinauf auf’s Herrentobel (ca. 1100 m), bevor es nach Untervaz (564 m) ins Tal zurückkehrt. Von hier geht’s wieder gleichmäßig steil und auf Schotter unterhalb des Chimmispitz zum Fürrlichopf (1.391 m). Ab hier führt eine asphaltierte Straße durch das recht nette St. Margrethenberg. Eine lange Abfahrt bringt uns schließlich, etwas verfroren, bis nach Landquart. Dort blieb Beate aufgrund eines Reifendefekts zurück, ich holte sie mit dem Auto von Untervaz wieder ab.

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Abfahrt Richtung Untervaz

Insgesamt eine nicht unanstrengende Runde: die kurzen 45 km und etwas mehr als 1.500 Höhenmeter waren durch längere, steile Rampen beschwerlicher als gedacht.