Zimba-Kletterei
Veröffentlicht am | 15. July 2010 | 3 Kommentare
Als reine Übungstour gedacht, um unsere Kenntnisse in Sachen Standbau und mobile Sicherungen aus unserem Felskurs zu festigen, haben wir die Westgrat-Route auf die Zimba gewählt.
Die Zimba (2.643 m) ist ein markanter Berg im Rätikon, umgeben von Saulakopf, Brand und dem Rellstal mit angrenzendem Golm. Der Zustieg verlief von Vandans (650 m) per MTB hinauf zur Heinrich-Hüter-Hütte (1.765 m), und ab dort zu Fuß über einen Alpinsteig zum Zimbajoch (2.461 m). Von hier geht es über schmale Pfade zu den ersten Kletterpassagen, die meist im Schwierigkeitsgrad II und I liegen. Die Sohmplatte weist als einzige Stelle III+ auf.
Vieles kann man auch ohne Sicherung gehen, wir legten aber einige Fixpunkte und versuchten uns im verbesserten Handling von Material und Seil. Ein neuer Aspekt tauchte im Alpinklettern für uns auf: die Routenfindung. Auch wenn Bohrhaken verfügbar sind und wir über eine Topokarte verfügten, hatten wir manchmal Mühe, den richtigen Weg zu finden. Unser neues Sortiment an Klemmkeilen und Friends gewährte uns aber die eine oder andere Freiheit…
Vom Gipfel der Zimba hat man einen schönen Rundblick auf das Rätikon und weit über die Sulzfluh und die Drei Türme nach Süden.
Kommentare
3 Responses to “Zimba-Kletterei”
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July 21st, 2010 @ 15:21
[...] (Mönch, Jungfrau, Großes Fiescherhorn und Finsteraarhorn), aber auch den Felsklettereien auf Zimba und Kleinlitzner, wollten wir noch den Piz Buin (3.312 m) zur Sammlung hinzufügen. Wir waren [...]
August 17th, 2010 @ 06:18
[...] der Roten Wand (2.704 m) und hatten eine paradiesische Aussicht – zu den Drei Türmen, zur Zimba, zur Braunarlspitze, Zitterklapfen, Zafernhorn, [...]
August 1st, 2011 @ 06:08
[...] schon seit einer Ewigkeit keine alpine Klettertour mehr gemacht (vage erinnere ich mich an die Zimba und den kleinen Litzner), aber nach einem kleinen Ausflug zu den lokalen Löwenzähnen hat’s [...]