Super gsi

Gotthart-Nufenen-Furka Rennrad-Trilogie

Veröffentlicht am | 31. July 2010 | 3 Kommentare

Was für eine nette Runde – 105 km, 3070 Höhenmeter – und das im Herzen der Schweiz. Von Andermatt (1.450 m) im Kanton Uri (vor wenigen Wochen waren wir am Klausenpass) stiegen wir hoch zum Gotthart-Pass (2.108 m), bei einigermaßen erträglichem Verkehr und gutem Straßenbelag. Derweil standen an beiden Tunnel-Portalen die Autos stundenlang …. Der Anstieg war sehr bequem, wenig steil, und mit rund 10km mäßig lang. Die Abfahrt auf der breiten Straße war ebenso fein – flott, recht sicher und bis auf den unteren Abschnitt (wir mussten dort die Straße, die zur Schnellstraße wird, verlassen und über das Kopfsteinpflaster der alten Passstraße bis nach Airolo (1.142 m) abfahren.

gotthard-pass

Auf der Gotthart-Passstraße im Morgenlicht

Nun ging es durch das sehr schöne Trogtal der Bredetto nach Westen in Richtung Wallis. Die Steilstufen wechselten mit flacheren Passagen, aber insgesamt verlief die Annäherung an den Nufenenpass recht flott. Erst die Serpentinen mit steileren Passagen forderten uns aus den Sitzen, und Beate ließ so manche männliche “Konkurrenz” stehen. Am Nufenenpass (2.478 m), dem höchsten Schweizer Straßenpass, gab es Pause und viel Rummel. Die Abfahrt war dafür umso sensationeller, mit 60 und mehr ging es die Serpentinen hinunter ins Rhone-Tal bei Ulrichen (ca. 1.350 m), das wir schon letztes Jahr auf unserer Wallis-Rundfahrt entdecken durften.

nufenenpass

Der Nufenen-Pass ist erreicht

nufenenpass

Rummel auf 2.400 m Seehöhe

nufenenpass

Spitzen-Abfahrt in steilen Serpentinen ins Rhone-Tal

Nun mussten wir noch den dritten Pass queren, also zurück zum Ursprung der Rhone und hinauf auf den Furka-Pass (2.431 m). Nun wurde der Verkehr wieder dichter, und wir mussten uns auch mit steigenden Temperaturen hochkämpfen. Die Serpentinen schienen endlos, aber irgendwann passiert man das Hotel Bellevue mit Blick auf den Rhone-Gletscher und kurze Zeit später auch das Schild “Furka-Pass”. Nun, hier gab’s Sekt zur Pause, und eine wilde Abfahrt bis fast nach Andermatt retour.

furka-pass

Hier warten noch etliche Rampen bis zur Furka

Insgesamt eine sehr feine Runde, für die man sich mit An- und Abfahrt den Tag frei halten sollte.

Rennrad-Runde Andermatt-Gotthart-Nufenen-Furka-Andermatt

Die Runde in Karten-Ansicht

Kommentare

3 Responses to “Gotthart-Nufenen-Furka Rennrad-Trilogie”

  1. Zum Tristenkopf am Sonntag Vormittag : super gsi
    August 1st, 2010 @ 20:42

    [...] dem gestrigen Rennrad-Ausflug über Gotthart, Nufenen und Furka wollten wir am heutigen Tag unsere Hintern ein wenig schonen, geht es doch nächste Woche auf eine [...]

  2. Rennrad-Ausfahrt ins neue Rad-Jahr : super gsi
    March 29th, 2011 @ 06:50

    [...] Gotthard, Nufenen und Furka [...]

  3. Six Madun: von der Quelle des Vorderrhein : super gsi
    January 15th, 2012 @ 21:37

    [...] Blick nach Andermatt [...]

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