Klettersteig der Sonderklasse: Jägihorn
Veröffentlicht am | 7. July 2009 | 4 Kommentare
Nach unserem Pinut-Klettersteig und den beiden Rad-Touren ins Binntal bzw. zum Aletschgletscher stand an diesem Tag wieder Arbeit am Stahlseil an. Ziel war diesmal das Jägihorn (3.206 m).
Blick nach Saas Fee und dem Dom (höchster Gipfel auf Bild). Dahinter geht es nach Zermatt, nach links ins Monte Rosa Gebiet.
Wir hatten die Nacht am Camping in Saas-Grund (unterhalb von Saas-Fee) verbracht, und brauchten mit dem Rad zwei Minuten zur Kreuzboden-Seilbahn, die uns auf 2.400 Höhenmeter hinauf hievte. Der Zustieg zum eigentlichen Start des Klettersteigs betrug doch dann fast 600 Höhenmeter (über die Weissmieshütten). Von dort hat man einen fabelhaften Blick auf die 4.000er der Region Mischabel, darunter den Dom (4.545 m).
Der Einstieg selbst war recht einfach, durch einen Kamin hindurch. Wir mussten aber eine zehn-köpfige Gruppe überholen (die auf der Weissmieshütte übernachtet hatte), was recht anstrengend war. Im Eiltempo zogen wir vorbei und standen bald am ersten Teilgipfel der Tour. Nun konnte man über einen kleinen Abstieg und einer saftigen Gratwanderung zum Hauptgipfel vordringen (Route Beate), oder über eine 80 m (!) lange Vierer-Seil-Brücke die Höhe bezwingen und anschließend in einem Spinnennetz und einer kleinen Kletterei zum Gipfelkreuz gelangen (Route Mark).
Der Abstieg selbst war nicht gesichert, aber auch nicht notwendig. Wir hatten auch das Glück, eine Steingeiß aus der Nähe zu sehen. Schneefelder lagen noch in den Flanken konnten aber großteils umgangen werden. Wir hatten die Tour von Kreuzboden – Jägihorn – Kreuzboden in rund 4 Stunden bewältigt. Das sollte nicht als Maßstab gelten – wir gingen wirklich flott.
Am Nachmittag fuhren wir dann noch nach Täsch ins Nachbartal zum Camping – unser Ausgangsort für die nächste Biketour um Zermatt herum.
Kommentare
4 Responses to “Klettersteig der Sonderklasse: Jägihorn”
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October 21st, 2009 @ 18:53
[...] und mit kleiner Pause am Gipfel. Der Klettersteig ist zwar nicht wahnsinnig ausgesetzt (wie z.B. am Jägihorn), aber auch nicht gerade für Kinder gemacht. Eine Tourbeschreibung findet sich auch in [...]
October 21st, 2009 @ 23:22
[...] Nachmittag kamen wir von Saas-Grund über Stalden mit unserem Büssle nach Täsch, dem letzten “befahrbaren” Ort vor [...]
October 22nd, 2009 @ 23:44
[...] wollen wir den einen oder anderen Klettersteig einbauen. Flims auf der Anreise, die Gegend um Saas Fee, und auch Nax oder Sion kommen hier als Ausgangsorte in Frage. Nun hoffen wir auf gutes Wetter, und [...]
March 27th, 2011 @ 00:43
[...] Rosa Gebiet waren wir eigentlich noch nie so richtig gewesen, hatten nur Nachbarn wie Zermatt und Saas-Fee [...]