Powder am Gerenfalben

Trotz unwirtlichster Verhältnisse im Rheintal wagten wir es: Ski rein ins Auto, prima Jause eingesteckt (man erinnere sich an Goggos Verzweiflungsschrei auf der Rosswies, als er am Gipfel feststellte, dass er seinen “z’nüner” am Küchentisch hat liegen lassen…) und los gings in Richtung vermeintlichen Schnees.

Der Weg führte uns zum Bädle in Laterns, von wo aus wir den Gerenfalben besteigen wollten.
Nach gemütlichem Aufstieg entlang des Garnitzabaches folgten Spitzkehren bis zur Neugerachalpe. Hier zeigte sich dann auch schon die Sonne und mit ihr sich die ersten Schweißtropfen auf unseren Gesichtern. Dann plötzlich trat der unglaublich schöne Gipfelhang des Gerenfalben , dessen Idylle durch keine einzige (!) Skispur gestört wurde, ins Blickfeld. Zum Schluß des Aufstieges ging es in rundem Bogen dem Hang entlang auf das Gipfelkreuz zu, wo wir dann leider doch nicht die einzigen waren. Trotzdem genossen wir die Milkaschoki und den prächtigen Ausblick auf Freschen, Matona, Löffelspitz und co. Gestärkt und warm eingepackt war nun das Powdervergnügen an der Reihe.

Die zwei Skilehrer (Andi und Goggo) machten es uns vor und TW und ich stürzten uns in erstklassiger Manier hinter ihnen die Hänge hinunter.
Der unglaublich leichte Pulverschnee und die unverspurten Hänge ermöglichten auch weniger sicheren Abfahrern ein einmaliges Fahrerlebnis (Bis zu diesem Tage habe ich echt nicht gewußt, dass ich eigentlich die beste Tiefschneeefahrerin im ganzen Grabenweg sein muß !).

Nach halbstündiger (!) Abfahrt erreichten wir erschöpft und glücklich ob des Wissens, das der heute verlebte Tourentag einer der besten der heurigen Saison bleiben würde, unseren Ausgangspunkt beim Bädle.

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