Super gsi

Zum Widderstein – gar nicht ohne

Veröffentlicht am | 3. November 2007 | 4 Kommentare

An diesem Nebeltag ging es hinauf zum Widderstein, ein sehr markanter Berg und wunderschöner Aussichtspunkt im hinteren Bregenzerwald. Vom Gasthof Adler am Hochtannbergpass geht es schnurstracks hinauf zur Widdersteinhütte, ein gemütlicher Weg von einer dreiviertel Stunde. Dort zweigen Wanderwege in alle Richtungen ab, davon einer zum Widderstein. Die Hütte ist um diese Zeit bewirtet, was uns am Rückweg eine sonnige Kaffeepause ermöglichte.

Blick gegen Westen

Von der Hütte geht es zunächst beschaulich bis zur eigentlichen Einstiegsstelle in den Berg, oder wollen wir sagen in die Felswand. Bereits hier muss man sich aber fragen, wo da ein Wanderweg hinaufführen soll, und hin und wieder sucht man tatsächlich nach dem richtigen Wegverlauf.

Der alpine Pfad ist teilweise eine Kraxlerei, und manchmal ist die geforderte Trittsicherheit leicht untertrieben: rutschiges Geröll, nasser Fels, notwendiges Vorankommen mit allen Vieren ist bald an der Tagesordnung. Weiter oben kommt dann noch Schnee hinzu. Dafür wird man aber ständig mit atemberaubendem Weitblick belohnt – über das Nebelmeer hinaus zunächst nach Norden (Üntschenspitze) und Westen (Hochkünzelspitze, Braunarlspitze und Auenfeld), und später am Grat und Gipfel auch nach Osten ins Kleinwalsertal, ins Lechtal und nach Tirol, sowie nach Süden und in das Große Walsertal und den Walgau.

Ganz unten sieht man den GH Adler am Hochtannbergpass

Der Abstieg ist ebenfalls nicht ohne, muss doch stets der Fels auf Brüchigkeit geprüft und hin und wieder “rückwärts” herunter geklettert werden. Zurück am Parkplatz merkt man erst die Anstrengung in den Beinen… da hilft ein Kaffee-Joghurtdrink von Ländle-Milch!

Straße zurück in den Bregenzerwald

Kommentare

4 Responses to “Zum Widderstein – gar nicht ohne”

  1. Erste Schitour des Winters: das Warther Horn : super gsi
    October 19th, 2009 @ 21:20

    [...] Strahlend blauer Himmel, daher auf 2/3 der Strecke prächtigster Sonnenschein, und dazu eine lautlose Kulisse. Ein seltenes Bild hier in Warth. Wir brauchten nicht lange zur Bergstation, und dann weiter zum Sattel zwischen dem Warther Horn und dem Karhorn. Von hier aus mussten wir eine kleine Felsstufe “zu Fuß” nehmen, dann ging es mit den Skiern weiter und ein bißchen steiler zum Gipfelkreuz auf 2.256 m. Von hier aus gab es wunderschöne Ausblicke zum Biberkopf, aber auch zum Widderstein. [...]

  2. Firnige Verhältnisse auf der Güntle Spitze : super gsi
    November 3rd, 2009 @ 14:28

    [...] Das Wetter war heute ein wenig auf der Kippe: sehr warm, teils böig, und von Süden und Westen Bewölkung aufziehend. Wir beschlossen, eine Kurztour in nicht allzu große Höhen zu machen, die Lawinengefahr stieg gegen Nachmittag auf “3″ an.Um Mittag herum und nach Nachtdienst ging es also von Bad Hopfreben (1.007m) zunächst zum Üntschenberg Alpweg und diesen durch den Wald folgend bis zum Üntschenberg Vorsäß. Hin und wieder gab es lichte Stellen mit schönen Blicken auf den Toblermann, die Kanisfluh, oder auf den Widderstein. [...]

  3. Erster Tiefschnee am Bödele : super gsi
    November 10th, 2009 @ 12:00

    [...] Dinge auf der Welt, und das ist eines davon! Unvorstellbar, dass wir vorletzte Woche noch auf dem Widderstein waren. Kategorie: Skitouren, VorarlbergTags: Dornbirn > [...]

  4. Braunarlspitze mit Fernsicht : super gsi
    December 28th, 2009 @ 21:37

    [...] Schröcken zog sich nicht mehr so arg, hätte aber auch drauf verzichten können. Der Blick auf den Widderstein entschädigte aber [...]

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