Saisonende? Nein, Feuerstättenkopf!

Während der Winter im Lande Einzug hält, die Berge oberhalb von 1.600 m mit Schnee bedeckt sind und die Täler im Grau des Hochnebels vor sich schlafen, da versuchen wir noch das Letzte aus dem Wanderangebot herauszuholen. Diesmal: der Feuerstättenkopf bei Sibratsgfäll.

Dieser recht unspektakuläre Berg liegt auf knapp 1.600 Höhenmetern und ist durch und durch bewaldet. Das Schöne an der Tour ist der Weg hin und zurück – über Wiesenwege, steile Graswände und kantige Gratpfade durch Heidelbeersträucher.

Ist die Tour also durchgehend von Grau (bei Sibratsgfäll) und dichtem Nebel (bis hinauf auf 1.500 m) gekennzeichnet, ist der Durchbruch durch diese Suppe an die Sonne das Großartige an diesem Tag. Plötzlich wird der Himmel blau, die Weite erkennbar und die Sonnenstrahlen blendend. Wir sind wohl eine der wenigen Vorarlberger an diesem Tag, die Sonne genießen dürfen. Der Rest liegt wohl unter einer kühlen Decke eines Nebelmeeres.

Die Runde dauert rund 3 1/2 Stunden und ist mit einer guten Wanderkarte locker machbar. Zuviel Abneigung gegen ein paar nasse Stellen und Moore sollte man allerdings nicht mitbringen.

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  1. […] über einen Forstweg bis zur Balderschwanger Alpe. Auf der gegenüberliegenden Seite konnte man den Feuerstättenkopf erkennen. Dann ging es über eine mäßig steile Rampe hinauf, um schließlich rechts zum […]

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