Super gsi

Rundweg zur Üntschenspitze

Veröffentlicht am | 1. October 2007 | 5 Kommentare

Herbstzeit ist Wanderzeit. Nun werden uns aber die Bergspitzen im Bregenzerwald langsam rar, denn wir haben schon reichlich viele mit den Skiern, Mountainbikes oder eben per pedes erklommen. Das ist natürlich eine ziemlich Übertreibung (das mit dem Rar-werden), aber nun kam wieder ein Gipfel dazu: die Üntschenspitze.

Die Bregenzer Ache bei Schoppernau, Blick nach Süden

Der Rundwanderweg von Schoppernau dauert rund 5 bis 51/2 Stunden. Gestartet sind wir in Schoppernau hinter dem Tunnel beim Kraftwerk, folgten der Ach am östlichen Ufer bis nach Hopfreben, wo sich der recht bequeme Forstweg bis hinauf zur Vorderen Üntschenalpe hinaufwindet. Man übersieht dabei schnell 700 Höhenmeter, die man bis dorthin überwindet. Ab der Alpe schlängelt sich ein Pfad, teils auf einer Wiese (und daher bei Nässe etwas rutschig) bis zum Häfner Joch (1919 m), wo ein Stichweg zur Üntschenspitze (2135 m) abbiegt (rechts geht’s zur Güntle Spitze). Ab hier geht’s nochmals eine gute halbe Stunde, und bei uns gar ein wenig länger, denn wir hatten bis zu kniehohen Schnee. Der Grat ist ziemlich windausgesetzt, und wir hätten gerne warme Handschuhe dabei gehabt. Die Wanderstöcke haben sich hier als sehr hilfreich erwiesen, besonders dann beim Abstieg zum Joch und dann noch mindestens ein gutes Drittel des Weges bis zur Unteren Hornbach Alpe (1405 m).

Die Vordere Üntschenalpe

Blick vom Grat in Richtung Kanisfluh, und ‘dahinter’ der Bodensee

Ab hier folgt wieder ein breiter Forstweg, der im Winter auch als Rodelbahn fungieren könnte, bis ins Tal entlag des Schreckbachs. Der Name kommt wohl von seiner unbändigen Kraft. Heute sah er sehr friedlich aus, doch die breite Bachführung, die immensen Verbauungen und die gigantischen Steinaufwürfe im Tal verraten ein anderes Bild – Schrecken eben.

Wir laufen also nicht ganz bis Schoppernau hinein, sondern biegen bei Üntschele links ab und folgen dem Schrecksbach auf dem sogenannten Paradiesweg. Die Gegend sieht in der Tat ein wenig urwälderisch aus – verwachsen und vermoost. Im Tal geht’s dann auf der Bundesstraße kurz zurück zum Kraftwerk.

An der Bregenzerach, Blick gegen Westen

Kommentare

5 Responses to “Rundweg zur Üntschenspitze”

  1. Anonymous
    October 2nd, 2007 @ 09:11

    Da bin ich froh,dass ich den FeedBlitz habe, der sagt mir sofort, wenn Mark wieder geschrieben hat von wunderbaren, für mich unvostellbaren Wanderungen und Erlebnissen von euch beiden.Gratuliere zu so viel Unternehmungslust.Bin gern der stille Begleiter.Marion

  2. Firnige Verhältnisse auf der Güntle Spitze : super gsi
    November 3rd, 2009 @ 14:26

    [...] Über eine steilere Passage stiegen wir hoch zum Häfnerjoch (1.979m). Statt aber gegen Westen zur Üntschenspitze zu gehen liefen wir den Grat nach Osten zur Güntle Spitze (2.092m), unter immer stärker werdendem [...]

  3. Aus dem Nebel zum Falzer Kopf : super gsi
    November 3rd, 2009 @ 21:34

    [...] von wo wir dann weiter zum Falzer Kopf hinaufstiegen. Auf der anderen Talseite kann man auch zur Üntschenspitze [...]

  4. Bike-Trek Kombi zum Hohen Ifen : super gsi
    November 4th, 2009 @ 15:36

    [...] Vom Gerachsattel ging es weiter – zunächst mäßig steil – zur Ifersguntalpe, und dann sehr steil und ein wenig rutschig über den Eugen Köhler Weg zum Grasrücken des Hohen Ifen. Von dort war es nur mehr ein Spaziergang. Dafür war der Blick vom Gipfel grandios – so ziemlich alles, was in Vorarlberg Rang und Namen hat, war hier zum Greifen nahe – Widderstein, Valuga, Diedamskopf, Üntschenspitze… [...]

  5. Zum Widderstein – gar nicht ohne : super gsi
    November 10th, 2009 @ 12:01

    [...] mit atemberaubendem Weitblick belohnt – über das Nebelmeer hinaus zunächst nach Norden (Üntschenspitze) und Westen (Hochkünzelspitze, Braunarlspitze und Auenfeld), und später am Grat und Gipfel auch [...]

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