Und taeglich gruesst das Murmeltier
Veröffentlicht am | 6. September 2006 | Keine Kommentare
Das Wetter und die Wellen bestimmen hier unseren Tag: mit der Sonne schluepfen wir in die meist noch recht feuchten Badesachen, schnappen uns ein Board und fahren mit dem Auto zum verlassenen Strand. Wenn nicht gerade irgendwelche Affen da sind, ist es bis auf das Brechen der Wellen sehr ruhig und verlassen.
Der Surf ist jeden Tag anders. Die Wellen, ihre Wut, ihre Kraft, ihre Hoehe. Manchmal ist es ein leichtes auf das offene Meer hinter der Brandung zu kommen, manchmal fast nicht zu schaffen. Die Stroemung ist nicht so stark hier, dass es einen hinaus zieht, was eigentlich ganz praktisch waere, einen bequemen Lift zu haben. So oder so, eine Menge Salzwasser schlucken wir immer; und nach ein paar Stunden rinnt es einfach so aus der Nase, wie aus einem Wasserhahn.
Die Hunde kommen auch immer mit ins Wasser, die scheinen sich sehr an die Wellen hier gewoehnt zu haben. Wasserhunde, die nie muede werden. Das Unfassbare ist fuer mich, wie ruhig die Hunde hier sind. Kein Gejaule, kein Bellen, nur ein neugieriges Schnueffeln, schauen, herumalbern.
Nach zwei Stunden geht es zurueck auf die Anhoehe, fruehstuecken, relaxen, lesen. Beate kann es immer noch nicht fassen, dass es nichts zu tun gibt, und sie muss beschaeftigt werden. Meistens mit Kuchen backen, machmal auch mit putzen. Aber heute hat sie sogar auch fern gesehen.
Spaet nachmittags gehts nochmals herunter an den Strand, zum Surf, neuen Wellen, neues Glueck, und viel Salzwasser in der Nase. Die Tage verfliegen, und auch wenn sie immer gleich wirken, es ist nie langweilig. Wenn Beate Kuchen backen kann.
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