Ungewohntes am Ringfinger
Veröffentlicht am | 29. March 2006 | Keine Kommentare
Die Einzigen, die sich hier am Bloubergstrand im Wasser herumtreiben, sind Kite-Surfer. Bei dem staendigen Wind, den wir hier schon den dritten Tag hintereinander haben, auch kein Wunder. Wir haben aber kaum ein Auge fuer sie ueber, der Tafelberg sieht von hier sehr impossant aus. Besonders bei Nacht, wenn Cape Town in Lichtern erstrahlt, am Fusse des Berges sich verteilt, tja, das sind Augenblicke, die vergisst man nicht so schnell…
Am vorgestrigen Tag hatten wir reichlich dieser Augenblicke. Der Sekt im Garten mit unseren Trauzeugen Sandy und Dietmar. Die witzige Ansprache unseres Pastors am Strand. Der Ringtausch und das in-die-Wellen-Laufen in den Ozean. Die staendig quietschenden Bremsen unseres Autos…
Ich muss gestehen, die Ringe sind fuer uns noch sehr ungewohnt. Andauernd glotzen wir auf unsere Haende und muessen laecheln. Ok, das Ehepaar hatte nun schon die zweite Flasche Kap-Sekt! Summa summarum des 1.Tages im Eheleben: gut gegessen, viel in die Augen des anderen geguckt, reichlich fotografiert. Sonst verraten wir nichts (an die Kleinen…), der Rest der Leserschaft kann’s sich denken.
Und noch: was uns sehr viel Freude gemacht hat, waren eure Kommentare zur Hochzeit! Genial und schoen! Nachgefeiert wird zuhause, ohne Frage. Nur das Flugzeuge duerfen wir nicht verpassen…
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