Im Hafen von Montevideo
Veröffentlicht am | 10. February 2006 | 4 Kommentare
Wer haette das nicht gerne? Aus dem Schlafzimmer(balkon) einen Blick auf das renommierte Theater Solis in Montevideo? Tja, das habe ich geschafft… um wenig spaeter (in der Nacht) drauf zukommen, dass unter uns die Hauptverkehrsroute der Busse verlaeuft! Hat Beate gar nicht gefallen, da habe ich auf die guten Dinge des Hotels hingewiesen:
- wir haben einen Luster im Zimmer
- wir haben ein oesterreichisches Piano (Aufschrift “K&K Hoflieferant“) im Aufenthaltsraum, wo Beate Konzerte gibt und wir eine Nacht frei haben (Witz)
- einen Stock tiefer klafft ein kleines Loch in der Decke (Durchmesser 50cm), es kommt aber kein Regen durch
- neben den Bussen weckt uns romantisches Pferdehufgeklapper (Muellabfuhr)
- Nachtrag zu Punkt 2: Beate wird als Mozart angesprochen (kein Witz)
- es haben schon viele (beruehmte) Leute in dem Doppelbett geschlafen
Montevideo, um es zusammenzufassen, ist eine sehr italienische Erscheinung. Vornehm gekleidete Leute (wir fallen wiedermal auf), recht sauber und gepflegt, viele Parks…. unueblich und nicht wie in Italien: das Eis ist teuer, und die Kerle pfeiffen Beate nicht nach. Kulinarisch sind wir hier auf der Hoehe: endlich mal einen gscheiten Salat gegessen, und ich hab eine Milanesa napolitana gefuttert (Schnitzel ueberbacken mit Kaese und Schinken). Dafuer war der Cocktail eher Zahnpasta-aehnlich.
Das Hafenviertel ist ein wenig heruntergekommen, birgt aber allerhand Schaetze. Ein Krankenhaus z.B., in dem es sicher 50 Grad hatte, und da die vielen Lokale, die wir nicht alle auskosten koennen (aber wollen). Gegenueber liegt ja Buenos Aires, aber der Fluss (oder Bucht, Rio de la Plata) ist so breit, dass man meint, es sei offenes Meer da draussen. Fuer alle Grillfreunde: der alte Hafenmarkt ist zu einem einzigen, riesigen, ueberdachten Grillstand umgewandelt worden. Da ist man schon satt, wenn man durchlaeuft.
Einkaufen ist hier die Hauptbeschaeftigung der Urus. Wir haben auch mitgemacht bei dieser sozialen Einrichtung, die Preise koennen aber mit Ascuncion oder Chuy nicht mehr mithalten. Daher die Devise: verhalten vorgehen.
Nachtrag zu Cassino (Brasilien): wer Blut sehen will, kann hier klicken und das Hai-Opfer bewundern… auf der Seite unserer brasilianischen Freunde!
Kommentare
4 Responses to “Im Hafen von Montevideo”
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February 11th, 2006 @ 14:29
Montevideo… – da gab’s doch mal den Film über das Haus in Montevideo und Hansi Lang hat einen Song darüber geschrieben …Bei uns schneit’s, wir denken an euch – viel Spaß auf der weiteren Reise!Claudia & Gabor
February 11th, 2006 @ 16:20
neiiiddd…weiter viel spass ihr zwei…und passt auf die haie auf a&s&l
February 12th, 2006 @ 21:02
wir koennen leider nicht entziffern, wer den obigen comment gepostet hat….
December 22nd, 2009 @ 23:04
[...] des Landes. Man hat uns gewarnt – nachts sei dies keine besonders vertrauenswürdige Gegend. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Restaurants in dieser Gegend unter Tags abzuklappern, hungrig nach Meeresfrüchten und [...]