Super gsi

Copacabana und andere Mythen

Veröffentlicht am | 19. January 2006 | 5 Kommentare

Francisco hat in einer ersten Reaktion auf meine Rio-Berichte gemeint, alles sei ein Missverstaendnis. Das stimme alles so nicht, und nun sei es wirklich an der Zeit, dass er einen Kommunikationstrainer suche. Francisco, lo siento, ich interpretiere ein wenig. Zugegebenermassen.
Nun wenden wir uns also nochmals Rio zu, und wir koennen hier unsere Eindruecke wiedergeben, die wir von dieser Stadt (?) haben.

  • Szene 1: Rua de Buenos Aires, Mythos “Man wird sofort ausgeraubt”. Wir liefen dort stundenlang herum, im Gewirr der Kleinstrassen, im Laerm von Bass und Samba, alles schon in Verkleidung und Vorbereitung auf den Hoehepunkt des Jahres, den Karneval. Wir sahen keine Touristen, aber vielleicht waren die auch so gut getarnt wie wir. Hae!
  • Szene 2: Autobus 3489, Mythos “Moerderischer geht’s nimma”. Stimmt.
  • Szene 3: Po-Fetisch a la Suedamerikana. In der U-Bahn, auf der Strasse, an der Copacabana, alles dreht sich nur um eins. Auch bei den unvorteilhaften Figuren.
  • Szene 4: Innenstadt um 10.00 morgens und 17.00 abends – 35 Grad im Schatten. In der Sonne nicht auszuhalten, einfach weitergehen und klimatisierte Geschaefte aufsuchen, wo man es auch nur eine Minute aushaelt, da 20 VerkaeuferInnen auf einen einreden, aber nicht mal Spanisch verstehen. Wir auch nicht.
  • Nachtrag Szene 4: auch Beate haelt die Hitze nicht fuer lustig und schlaeft ununterbrochen
  • Und als Letztes Szene 5: die Cariocas sind unglaublich freundlich und sehr geduldig mit den Bleichgesichtern

Unser Counter: Tag 2, kein Ueberfall, kein Durchfall, kein Reinfall. Und hier noch ein Blick von der Praia Vermelha

Kommentare

5 Responses to “Copacabana und andere Mythen”

  1. nike
    January 21st, 2006 @ 09:58

    moin moin ihr bleichgesichter…copacabana, klangvolles wort und es durchrauscht mich erneut eine musikalische anekdote. dj hell.. selbst im video wird man viseuell in diesen traum von sand und meer (und alptraum von betonklatschern) geworfen.. war je eh klar, titel wird nachgetragen, zu viel hören schadet demnach dem gedächtnis.kleiner nachklang zum 2. tag. reinfall. durchfall etc. ausgeschlossen, und wie sieht es mit abfall aus? kuss von der kleinen schwester für den grossen bruder und die schlummernde beate (die glückliche)

  2. Anonymous
    January 21st, 2006 @ 12:54

    Habe das Blid vom Pravia Vermehla gespeichert in einem Weltreiseordner namens Beate und Mike.Danke!M.G.

  3. Anonymous
    January 21st, 2006 @ 23:14

    Tut mir leid, dass ich Mark in Mike umgenannt habe.Entschuldigung, lieber Mark sagen M.G.

  4. Die Stadt der Gegensätze: Rio de Janeiro, Teil 3 : super gsi
    December 22nd, 2009 @ 22:47

    [...] ‚Abschiedswalzer’. Diese gedankliche Verbindung ist natürlich weiter, und ich behaupte an der Copacabana liegend, inflationär beschreibt die Situation ganz gut in zweierlei Hinsicht.Zum einen wäre da [...]

  5. Super gsi - Trails & Raids aus Vorarlberg & der Welt
    January 21st, 2010 @ 22:03

    [...] Francisco über Rio, Favelas und die brasilianischen Frauen, Rio-Phantasien, Copacabana und andere Mythen, Ayrton Marcelo Senna, Hola Sao Paolo, St. Paulo rockt!, Teure Schoki, billige Zahnärzte, [...]

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