Es gibt noch Abenteuer – Mount St. Elias
Veröffentlicht am| 29. July 2010 | Keine Kommentare
Ein Abenteuer der heutigen Zeit, schön verpackt in einem dramatischen Film – die Geschichte des Aufstiegs und der Ski-Abfahrt vom Mount St. Elias.
Es gibt sie noch, die Abenteuer. Es müssen nicht so spektakuläre sein, aber eine persönliche Challenge. Go for it!
Peter Ressmann, der neben Axel Naglich und Jon Johnston am Mount St. Elias gewesen war, verunglückte im Mai 2010 in den heimischen Alpen bei einem Bergunfall tödlich.
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Trails & Raids Week: Running & climbing
Veröffentlicht am| 27. July 2010 | Keine Kommentare
Nach der erfrischenden Radrunde von Bludenz über die Bieler Höhe und Pians nach St. Anton und über den Arlberg wieder nach Bludenz war wieder etwas Laufarbeit gefragt. Trailrunning bot sich bei regnerischem Wetter an. Überraschenderweise hatten wir am Abend Wetterglück, der Klettergarten in Schwarzenberg war trockengeblieben, und so ging es in ein paar schöne Routen inklusive Auffrischung in Sachen Standbau, aktives Abseilen und Sicherung.
Trails & Raids Week: Bludenz-Bieler Höhe-Pians-Arlberg-Bludenz
Veröffentlicht am| 26. July 2010 | 1 Kommentar
Bei besseren Wetterbedingungen als am Samstag ging es im Rahmen der Trails & Raids Week auf eine lange Radetappe: Von Bludenz (588 m) führte der Weg ins hintereste Montafon – trocken, aber doch recht frisch, so dass in Partenen die Handschuhe angezogen werden mussten. Der Aufstieg entlang der Silvretta Hochalpenstrasse war zwar lang, aber schön, die Steigung war nie wirklich dramatisch und so konnte man die frisch angezuckerte Berglandschaft (ein paar Tage vorher war alles hochsommerlich – siehe Piz Buin) bestaunen.
Bald war der Vermuntstausee erreicht, und dann die Bieler Höhe (2.032 m), wo der kalte Wind zu einer Kaffeepause “veranlasste”. Die Wolken zogen zu, erster Regen fiel, und auch die Massen an Besuchern waren an diesem Morgen (10.30) noch nicht auf dieser Höhe. Die Abfahrt nach Galtür, Ischgl und schließlich Pians (856 m) war deswegen ein wenig nass, aber mit durchschnittlich 45km/h sehr flott und angenehm.
Nun begann ein rund 20 km langer Aufstieg nach St. Anton – nicht steil, und überraschenderweise auch nicht übermäßig stark befahren. Ab St. Anton änderte sich das vollkommen – ein kurzer, 10 km langer Aufstieg zum Arlbergpass (1.793 m), der aber steil und stark befahren war. Also ein Willenstest zum Ende der Runde. Am Pass gab’s dann noch mal was zu beißen, und schon war man im Abfahrtsdress auf der Piste. In nicht einmal 45 min war man in Bludenz, so flott ließ es sich hier auf der im unteren Teil doch welligen Strecke rollen. Der einzige, große Wermutstropfen: Beate war heute nicht dabei.
Insgesamt eine sehr lässige Runde, für die man allerdings etwas Zeit einplanen sollte – gute Rennradler schaffen es locker schneller, ich würde mit kleinen Pausen aber ca. 7 Stunden veranschlagen. Es sind rund 2.700 Höhenmeter und 151 km (Bludenz Bahnhof) zu absolvieren.
Trails & Raids Week
Veröffentlicht am| 24. July 2010 | 1 Kommentar
Zusammen mit der Kalt- und Regenfront ist der Auftakt zur Trails & Raids AR Woche gefallen. Berichte gibt es laufend auf unserem Twitter-Kanal oder hin und wieder auch hier.

Piz Buin: Schotter & Fels
Veröffentlicht am| 21. July 2010 | 1 Kommentar
Nach den Hochtouren der letzten Wochen (Mönch, Jungfrau, Großes Fiescherhorn und Finsteraarhorn), aber auch den Felsklettereien auf Zimba und Kleinlitzner, wollten wir noch den Piz Buin (3.312 m) zur Sammlung hinzufügen. Wir waren gefasst auf Klettereien und Gletscherwanderungen, aber meist gab es Treibsand, Wassermassen und lockeres Gestein aus Schotter und Fels.
Am Vortag ging es noch relativ gemütlich von der Bieler Höhe (2.036 m) mit den MTBs vorbei am Silvretta Stausee auf die Wiesbadener Hütte (2.443 m). Auf dem breiten Alpweg trafen wir zahlreiche Wanderer auf dem Retourmarsch, wir mussten aber doch einige Höhenmeter machen – mit dem recht schweren Rucksack für den nächsten Tag doch eine “schwitzige” Angelegenheit. Dafür gab’s auf der Hütte dann Radler und ein ordentlichles Abendessen.
Am nächsten Morgen, Frühstück um 04.00, dann Aufbruch in die Noch-Dunkelheit. Zuerst erwischten wir allerdings die etwas südlichere Abzweigung zum Vermuntpass, mussten nach gut 200 Höhenmeter wieder zurück und den richtigen Weg zur Grünen Kuppe nehmen. Aber auch nach dieser ersten Orientierungsstelle war die Wegfindung nicht ganz einfach – über die Ausläufer des Gletschers zum Felsband hin zu Punkt 2.905.
Von da an konnten wir das Ziel recht klar anvisieren und den Ochsentaler Gletscher schön mittig traversieren, hin zur Buinlücke (3.054 m). Einmal in der Buinlücke angekommen, folgten wir einfach dem Trampelpfad in den Piz Buin Grat. Fast schon ein Wanderweg, wäre da nicht viel brüchiges Gestein und zwei leichte Kletterstellen, die wir auch ohne Sicherung überwanden. Für den eher faden Aufstieg entschädigte die Aussicht ins Schweizer Engadin, z.B. zum Piz Linhard, zur Schneeglocke, über die Fuorcla dal Cunfin oder zur Tuoi-Hütte.
Der Abstieg war bis auf die losen Steine kein Problem, und der Firn war auch schon deutlich weicher (einen Gletscherspalteneinbruch hatten wir im oberen Teil des Ochsentalergletschers). Auch im unteren Teil des Gletschers hatten die Temperaturen schon am frühen Morgen (10.00) ihr Werk begonnen: der gesamte Hang war ein einziger, breiter Wasserstrom.
SAC Hochtouren Berner Alpen
Veröffentlicht am| 19. July 2010 | Keine Kommentare
Es ist das Buch, das wir auf unserer Woche in den Berner Alpen dabei hatten – der SAC Führer “Hochtouren Berner Alpen: Vom Sanetschpass zur Grimsel“. Das kompakte, gut verarbeitete Taschenbuch war unser Nummer 1 Ratgeber in Sachen Planung und Wahl der Routen (Mönch, Jungfrau, Großes Fiescherhorn und Finsteraarhorn) und eine große Hilfe bei der Orientierung.

Ich habe an diesem Buch viel Freude gehabt und werde es in Zukunft weiterhin haben:
- kompakt: es passt in die Kopftasche des Hochtourenrucksacks
- gut gegliedert, man findet sich schnell zurecht
- gutes Fotomaterial, dass die Berge und die Routen aus verschiedenen Perspektiven zeigt
- hin und wieder finden sich auch Topos
- gute Wegbeschreibungen und realistische Einstufung der Schwierigkeitsgrade
In Kombination mit einer 1:50 000 Karte (”Jungfrau” z.B.) ist man bestens für Hochtouren im Berner Oberland gerüstet. Sehr empfehlenswert!
Kajak-Nachmittag am Bodensee
Veröffentlicht am| 18. July 2010 | Keine Kommentare
Die Hitze dieser Woche war sagenhaft – und nichts wie hinein in den Bodensee! Gleichzeitig wollten wir den Massen entkommen und ein wenig Techniktraining machen. Das klingt also ganz stark nach einem Kajak-Nachmittag, den wir uns gönnten.
Mit einem gemieteten Doppelkajak ging es vom Bregenzer Yachthafen über die Bregenzer Ach Mündung zur Rheindammspitze. Dazwischen und danach hatten wir genung Möglichkeiten anzulanden, auszuspannen und zu schwimmen. Hier verläuft auch der Bodensee Kanuweg.
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