Yongpyong: das nächste Olympia

Allzu sehr olympisch sieht es in Yongpyong noch nicht aus. Hier sollen ja 2018 die nächsten Winterspiele statt finden. Die Pisten sind jedoch überteuert, die Infrastuktur nicht besonders. Wir bleiben in Huengghe, ein paar Kilometer vor dem Resort. Hier gibt’s ein paar Läden, Restaurants und eine Näherei, die wir nutzen, um Beate’s Transporttasche wieder auf Vordermann zu bringen. Der Schnee bleibt aber mangelhaft. Harschig und wenig. Auch in den umliegenden Bergen finden wir nicht genug. So wird der erste Tag hier eher ein Wandertag mit den Ski am Rücken als unter den Beinen. Die Leute staunen hier, wie wir durch die Landschaft stampfen. Da ist Ulleung-Do schon einiges mehr gewohnt.

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bei uns geht’s in Yongpyong sehr häuslich zu

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Bush-Walking

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Abfahrtspiste 2018?

Das koreanische Frühstück ist ein koreanisches Mittagessen oder Abendessen um 08.00. Wir weichen in einen kleinen Lebensmittelladen aus, der Kaffee und Reisrollen bietet. Auch am nächsten Tag wagen wir uns in die Wildnis. Diesmal mit etwas mehr Erfolg, wir finden ein paar kurze Hänge, der Rest ist dichtes Buschwerk. So sind die Tage hier in Yongpyong eher faul – lesen, essen, nachdenken. TV. So viel fernsehen habe ich das ganze letze Jahr nicht. Wir können Sibirien gar nicht mehr erwarten. Aber davor gibt’s noch eine ordentliche Portion Südkorea: Seoul.

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verschnürt und bereit für die Lufttrocknung

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  1. […] Seoul machen wir Zwischenstation – von den olympischen Bergen bei Yongpyong nach Kamchatka. Toller Abend mit Jonathan – Muschelgrill, Maden-Testen und Party. Mehr von […]

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