Regeneration? Dann Schafwies!

Ein etwas verzwickter Sonntag-Morgen war das. Die Wetter-Situation hat unseren 2-Tages-Plan mit Winterraum-Übernachtung durcheinander gebracht, genauer gesagt der Anstieg der LWS auf “3” in den südlichen Alpen. Lösung: heute Regeneration dank eher schlechtem Bergwetter, Montag wieder Skibergsteigen mit Stil wie am Samstag (Drusenfluh). “Regeneration” ist bei uns aber kein Besuch irgendwelcher Wellness-Absteigen, sondern der Weg hinaus. Die Wahl fällt aufgrund der fortgeschrittenen Morgenstunden auf ein relativ nahe gelegenes Tourengebiet: Wildhaus.

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gemächlicher Februar-Sonntag am Schafwies

Unterhalb der Alpe Laui (Parkplatz auf ca. 1.000 m) starten wir los und biegen vor der Alpe links hoch ab. Dank fetter Spur ist der Weg eigentlich nicht zu verfehlen, trotz der miserablen Sicht und leichtem Schneefall um 11.00 vormittags. Bei schönem Wetter ist das wohl eine Massentour. Für uns aber gerade richtig, denn wir haben in etwas Entfernung zwei Tourengeher als Begleitung und später kommen uns noch fünf Abfahrer entgegen. Das war’s.

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der Ost-Abbruch am Schafwies

Der Aufstieg ist durchgehend recht steil, aber da die Hänge auch ordentlich Breite haben, fällt die Neigung nicht so auf. Insgesamt sind einige Steilstufen zu überwinden, am spektakulärsten vielleicht der Felsabbruch östlich des Gipfels. In dichten Wolken und Schneeschauer erreichen wir das Gipfelbuch am Schafwies (1.986 m) ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Von den anderen Gipfeln sehen wir heute so gut wie nichts – weder SäntisAltmannWildhuser Schafberg noch Stockberg.

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Das Gipfelkreuz nur noch 20 Meter entfernt

Die Abfahrt ist zunächst etwas verhalten, da die Bodensicht gegen Null tendiert. Etwas später wird’s besser und wir heizen die Steilhänge herunter, trotz schon schwerem Schnee mit einer Schicht Harsch darunter. Das Gelände ist auch schon reichlich verfahren, aber im Steilgelände finden sich immer wieder feine Lücken. Empfehlenswerte Tour als Schlechtwettervariante.

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  1. […] wahrlich in sich: am Samstag die Drusenfluh via Blodigrinne, am Sonntag im Schlechtwetter auf die Schafwies, und heute die Draufgabe: der Valschavieler Maderer. Das ist auch so ein Berg, denn man nur an […]

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